Ferienspaß 2017 im Freibad Bohmter Piraten suchen den Schatz selbst bei Regen

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Bohmte. Vor dem Piraten-Action-Abenteuer im Bohmter Freibad gab es für Kapitän Barrakuda und seine Mannschaft eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte: Es herrschte nicht wirklich Badewetter. Die gute: Die Piraten hatten das Freibad (fast) für sich.

Mehr als zwei Dutzend Kinder stürzten sich trotz etlicher Regentropfen und nicht gerade üppiger Temperaturen in das Piratenabenteuer. Die Frage, ob es nicht zu kalt war, stieß beim Nachwuchs auf einiges Unverständnis: „Wieso?“

Klar, das Wasser in den beiden Becken, wo Piratenkämpfe ausgetragen, mit Gymnastiknudeln gerudert und nach dem Schlüssel der Schatzkiste getaucht wurde, ist bekanntlich wohltemperiert. Nur – die Luft hätte schon etwas wärmer und das Gras der Freibadwiese etwas weniger nass sein können. Die Alternative lautete eigentlich: Gummistiefel oder barfuß. Zudem kamen T-Shirts und Handtücher zum Einsatz.

Durchgeweichte Schatzkarte

Ein Piratenabenteuer, bei dem Regenschirme zum Einsatz kommen, hat es garantiert noch nicht allzu häufig gegeben. Sogar die Schatzkarte, die auf dem Weg zum Schatz absolut unentbehrlich ist, war durchgeweicht. Und eines steht schon mal fest. Nicht nur Piratin Donna Maria kennt sich zukünftig mit den Himmelsrichtungen aus – jedenfalls so ungefähr. Denn Angaben wie Nord-Ost oder Süd-West waren jeweils mit Schrittzahlen kombiniert, die zu Zielen führten, wo neue Hinweise warteten. Das Vorbereitungsteam hatte ganze Arbeit geleistet. Kapitän Barrakuda (Norbert Schulte, der sich das Spiel ausgedacht hatte) und seine Steuerfrau Donna Karina (Jana Nega) hatten die organisatorischen Fäden in der Hand.

Teamwork bei der Schatzsuche

Und noch etwas stellte sich heraus: Zusammenarbeit ist bei der Schatzsuche unabdingbar. Wie hätte es ansonsten gelingen können, ein Kistchen aus einem See zu fischen, dessen Säure jede Berührung ausschloss. Ein Lasso wäre zerbröselt, und das Betreten schloss sich sowieso aus. Nur gut, dass ein Baum in der Nähe war, Kapitän Barrakuda ein langes Seil beschaffte, eine ganze Piratenmannschaft zum Straffhalten antrat und eine mutige Piratin die Klettertour wagte. Sie wurde nach der Bergung von den Helfern aus dem Gefahrenbereich bugsiert.

Schließlich war es endlich soweit, das Ausgraben der Schatzkiste begann. Als der Spaten auf etwas Hartes traf, wurde eifrig weitergebuddelt und als die Kiste ans Tageslicht gelangte, brach Jubel aus. Doch Barrakuda warnte: „Die Kiste enthält Sprengstoff, wir dürfen sie nicht gewaltsam öffnen.“ Die Suche ging weiter.

Den Erfolg feiern

Ein Logbuch, das Steuerfrau Donna Karina nicht herausrücken wollte, wies in das große Becken. Gleich mehrere Piraten stürzten sich in die Fluten, um nach dem begehrten Schlüssel zu tauchen. Nach einem weiteren Wettbewerb um den Schlüssel, ging es endlich ans Öffnen der wertvollen Kiste, die neben dem Beutel voller Goldstücke auch den befürchteten Sprengstoff enthielt. Barrakuda forderte die Crew auf, den Erfolg zu feiern und versuchte seinerseits, mitsamt Schatz zu entkommen – ohne Erfolg. Er musste teilen.


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