Nachbarn unterstützen sich Bohmter und Stemweder Feuerwehren üben gemeinsam

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Bohmte. Wenn sich Nachbarn gegenseitig unterstützen und helfen, ist das ein Zeichen für eine gute Gemeinschaft. Das gilt auch für Feuerwehren – auch über Landesgrenzen hinweg. Die Feuerwehren Bohmte und Stemwede sind Nachbarn. Deshalb wurden Kontakte geknüpft. Bei einer Übung in Bohmte zeigte sich, dass sich die Nachbarwehren gut ergänzen und problemlos zusammenarbeiten.

Treffpunkt war das Feuerwehrhaus in Bohmte. Der erste Zug der Stemweder Feuerwehr mit den Löschgruppen Dielingen, Drohne, Haldem und Arrenkamp rückte unter Leitung ihres Zugführers Uwe Stubbe an. Bohmtes Ortsbrandmeister Thomas Niermann hieß die Gäste herzlich willkommen. Um sich gegenseitig kennenzulernen, ist die Bewältigung einer gemeinsamen Aufgabe von Vorteil. Deshalb hatten einige Bohmter Kameraden mit ihrem Gruppenführer Daniel Brockmeyer eine dreiteilige Übung vorbereitet: Menschenrettung und Brandbekämpfung bei einem Gebäude, Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen und Aufbau einer Wasserversorgung aus der Hunte. Übungsort war ein leer stehendes Gebäude in der Bruchstraße in Bohmte.

Die Übungspuppen aufgespürt

Einsatzleiter war Robert Fortmann, Bohmtes stellvertretender Gemeindebrandmeister. Er wurde unterstützt durch Gemeindebrandmeister Martin Niermann und Zugführer Uwe Stubbe im Einsatzleitwagen. Die Besatzung des Bohmter Tanklöschfahrzeugs und die Löschgruppe aus Dielingen wurden als erste Einheit angefordert. In dem Gebäude wurde ein Brand mit vermissten Personen angenommen. Atemschutztrupps gingen mit Wasser vor, um die Personen zu retten und den fiktiven Brand zu löschen. Nach und nach wurden die Übungspuppen aufgespürt und nach draußen gebracht.

Hydraulische Rettungsgeräte

In der Nähe war auch eine Übungslage aufgebaut, bei der technische Hilfeleistung gefordert war. Es wurde angenommen, dass durch einen Unfall zwei Fahrzeuge zusammengestoßen waren. Die Fahrzeugführerinnen waren eingeklemmt und mussten schonend befreit werden. Stabilisierungssysteme, Glasschneider und hydraulische Rettungsgeräte waren im Einsatz. Die Mannschaft des Bohmter Hilfeleistungsfahrzeugs (HLF) und die Löschgruppe aus Haldem bewältigten diese Aufgabe.

Wasserversorgung von der Hunte

Gemeinsam stellten eine dritte Gruppe aus Bohmte mit dem Gerätewagen und die Löschgruppen Arrenkamp und Drohne eine Wasserversorgung von der Hunte zu den Tanklöschfahrzeugen her. Dazu wurden Pumpen betrieben und Schlauchleitungen verlegt.

Nach einer knappen Stunde schweißtreibender Arbeit waren alle Übungsziele erreicht. Besonders bei den Atemschutzgeräteträgern und den Kameraden, die an Fahrzeugen mit voller Schutzkleidung gearbeitet hatten, floss aufgrund der sommerlichen Hitze reichlich Schweiß. Die Übungsleitung hatte die anderen Einsatzkräfte vom Tragen der dicken Einsatzjacke befreit.

Fortsetzung folgt

Zum Abschluss des Dienstabends trafen sich die rund 60 Einsatzkräfte wieder am Feuerwehrhaus zu einer Stärkung mit Getränken und Grillwürsten war. Zugführer Uwe Stubbe dankte im Namen der Stemweder Wehr für die gut ausgearbeitete Übung, die einen wichtigen Schritt in der künftigen Zusammenarbeit darstellt. Treffend formulierte Daniel Brockmeyer das Abschlusswort: „Ziel erreicht – Spaß gehabt – Fortsetzung folgt!“


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