Festbesucher standen Schlange Urige Gemütlichkeit im Bohmter Bayern-Zelt

Von Martin Nobbe

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Bohmte. Wenn im Wittlager Land das Festzelt blau und weiß dekoriert ist, die Menschen in Lederhosen und Dirndl gewandet sind, aus Maßkrügen getrunken und auf Tischen getanzt wird, dann ist Oktoberfestzeit.

Der Bohmter Markt mit Gewerbeschau kann bekanntlich auf eine lange Tradition zurückblicken. Das Oktoberfest im Zelt mit bayerischen Niedersachsen gehört mittlerweile für viele einfach dazu, der Andrang am Samstagabend war dann auch entsprechend groß. Hier gab es zwar nichts umsonst. Und dennoch standen die Oktoberfestbesucher vor dem Eingang Schlange. Sie wollten dabei sein, wenn das Stimmungsbarometer immer neue Höhen erklimmt.

Das Schlange-Stehen hat sich auch definitiv gelohnt. Denn zusammen mit dem „Bayern-Feeling“ und uriger Gemütlichkeit wurde die gute Laune gleich mitserviert. Die besten Sitzplätze vor der Bühne waren schnell besetzt. Und um 20 Uhr bereits platzte das Festzelt aus allen Nähten.

Mit leckerem Spießbraten und Leberkäs vom Bohmter Wiesn-Wirt Fred Asshorn konnten sich die Besucher eine Grundlage für einen langen Abend verschaffen. In dessen Verlauf fehlte neben der zünftigen Musik durch den Bohmter Bläserchor auch der Schuhplattler nicht.

Der Schuhplattler war ursprünglich ein Paartanz. Im Drei-Viertel-Takt eines Ländlers absolvierte der Bursch eine Folge von Sprüngen und Hüpfern. Dabei „plattelte“ er sich selbst auf Schenkel, Knie und Fußsohlen, „paschte“ in die Hände. Florian Blank und Felix Grotegeers schuhplattelten zwar nicht, sorgten dafür aber als „Funky Monkeys“ mit Tanzmusik ab 23 Uhr bis in die frühen Morgenstunden für Bewegung. Wie sagte eine Frau im Dirndl doch: „Bohmte find ich gut!“


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