Bürgerversammlung am 31. August Dorfentwicklungsprogramm startet in Bohmte

Der Bohmter Bahnhof. Ideen für eine neue Nutzung des Gebäudes könnten Bestandteil des Dorfentwicklungplans sein. Foto: Friedrich LükeDer Bohmter Bahnhof. Ideen für eine neue Nutzung des Gebäudes könnten Bestandteil des Dorfentwicklungplans sein. Foto: Friedrich Lüke

pm/orf Bohmte. Das Programm der Dorfentwicklung startet in Bohmte. Aus diesem Grund sind alle interessierten Bürger zu einer ersten Einwohnerversammlung am Mittwoch, 31. August, in das Landgasthaus Gieseke-Asshorn eingeladen. Beginn ist um 19 Uhr.

Im Mai dieses Jahres wurde die Gemeinde Bohmte wie berichtet in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen. . Bohmte gehört zu den insgesamt 19 niedersächsischen Kommunen, die 2016 in das neue Förderprogramm „Dorfentwicklung“ aufgenommen worden sind. Fachlich begleitet wird das Programm jeweils vor Ort vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (ALR). Im vergangenen Jahr zählt Ostercappeln zu den Teilnehmern. Dort ist mittlerweile der Dorfentwicklungsplan erstellt, beschlossen und genehmigt worden, sodass nun die Umsetzung einzelner Vorhaben vorbereitet werden kann.

Ein Planungsbüro finden

Wie läuft das Verfahren ab? Im ersten Schritt ist ein Planungsbüro zu finden, das die Gemeinde bei der Dorfentwicklungsplanung unterstützend begleitet. „Am 17. August entscheidet der Verwaltungsausschuss über die Auftragsvergabe und dann kann mit der Arbeit begonnen werden“, so die Erste Gemeinderätin Tanja Strotmann.

Die Planungsphase startet dann am 31. August mit der ersten Einwohnerversammlung. Das Planungsbüro und das Amt für regionale Landesentwicklung werden sich an diesem Abend vorstellen und das geplante Verfahren erläutern.

Viele Ideen einbringen

„Der wichtigste Punkt an diesem Abend ist, verschiedene Arbeitskreise zu bilden. Politik und Verwaltung hoffen auf viele interessierte und engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in den nächsten Monaten in den Arbeitskreisen mitwirken und ihre Ideen einbringen möchten“, sagt Strotmann. Mitmacher und Vorschläge werden also gesucht. Denn die Dorfentwicklung bietet die Möglichkeit, Fördermittel für konkrete Investitionen auf lokaler Ebene zu erhalten, und zwar für öffentliche und auch private Vorhaben.

Ein Dorfentwicklungsplan

Dazu muss ein Dorfentwicklungsplan erarbeitet werden, der eine Art Bestandsaufnahme enthält und natürlich Projekte, die umgesetzet werden könnten beziehungsweise sollten. Das Amt für regionale Landentwicklung Weser-Ems entscheidet, welche Ideen letztlich realisiert werden können.

Fördermittel könnten etwa für die Sanierung des Bahnhofs Bohmte, den Ausbau der Gemeinschaftshalle Stirpe-Oelingen oder die Gestaltung des Parkplatzes an der Wilhelm-Busch-Schule in Hunteburg aufgewendet werden.

Seminar für Arbeitskreismitglieder

Zu Beginn der aktiven Planungsphase steht übrigens ein eineinhalbtägiges Seminar für alle Arbeitskreismitglieder. Die Mitglieder werden auf den Planungsprozess vorbereitet und können sich in ruhiger Atmosphäre kennenlernen und erste Ziele und Handlungsfelder erarbeiten.


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