Polizei ermittelt Messerstecherei unter Asylbewerbern in Rahden

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Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Symbolfoto: Michael GründelDie Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Symbolfoto: Michael Gründel

pm/as Rahden. Bei einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern einer Unterkunft für Asylbewerber in Rahden-Wehe (Kreis Minden-Lübbecke) ist am Donnerstagabend ein 31-jähriger Mann durch Messerstiche in Arm und Schulter verletzt worden.

Sein zwei Jahre älterer Kontrahent erlitt offenbar durch Faustschläge ebenfalls Verletzungen. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge sei es zu einer wechselseitig begangenen Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf der 33-Jährige zu einem Küchenmesser gegriffen haben soll.

Die beiden aus Nigeria stammenden Männer teilen sich seit einigen Monaten ein Zimmer in der Unterkunft an der Weher Straße. Bisher habe es laut Angaben einer Mitarbeiterin der Stadt Rahden keine Auffälligkeiten gegeben. Warum es am frühen Abend zu dem Streit kam, ist unklar.

Die Männer wurden durch Rettungskräfte versorgt und zur Behandlung in unterschiedliche Krankenhäuser gebracht. Anschließend wurde eine weitere getrennte Unterbringung veranlasst. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.


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