Werner Hanschen geehrt Seit vielen Jahren ein guter Botschafter Bohmtes

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Bohmte. Für Werner Hanschen von der Kyffhäuserkameradschaft Bohmte wird das diesjährige Pokalschießen in besonderer Erinnerung bleiben.

Nicht nur, dass er als erster Vorsitzender stellvertretend für seine Kameraden wieder als guter Gastgeber die Bohmter bei diesem sportlichen Wettbewerb vertreten durfte. Seine Mitstreiter hatten für ihn eine besondere Überraschung parat: Angesichts seines Jahrzehnte währenden ehrenamtlichen Einsatz für die Gemeinschaft kamen die Kyffhäuser auf die Idee, mal im Rathaus nachzufragen, ob ihr Vorsitzender für seine Leistungen nicht mit einer besonderen Auszeichnung bedacht werden könne.

Offene Türen eingelaufen

„Natürlich!“, lautete die prompte Antwort aus dem Rathaus. So lief die Kyffhäuserkameradschaft bei Bürgermeister Klaus Goedejohann offene Türen ein. Lange musste er nicht überlegen, welche Auszeichnung wohl angemessen wäre: So kam nur die bedeutendste Ehrung infrage, die Bohmte seinen Bürgern wie Bürgerinnen zu teil lassen kann: „die silberne Ehrennadel zum Wappen der Gemeinde Bohmte“. Einer der Träger dieser Auszeichnung ist übrigens Rudolf Seiters.

In seiner Laudatio betonte Goedejohann nicht nur die Rolle von Werner Hanschen als „bedeutender Botschafter für Bohmte“. Schließlich fungiert er nicht nur als Bindeglied zwischen den Vereinen und der Kommune, auch generationsübergreifend hat er sich im Lauf der Jahre einen guten Namen erarbeitet wenn er Traditionen, Heimat und Werte mit Leben füllt.

Entsprechend lang war nach der Ehrung die Schar der Gratulanten, um ihrem nun frischgebackenen Wappenträger zu seiner silbernen Ehrennadel zu gratulieren. Stellvertretend für den Kreisverband der Kyffhäuser nutzte der Kreisvorsitzende Peter Scheidemann als Erster die Gunst der Stunde, um seinen Stellvertreter zu beglückwünschen. Für die Kyffhäuser-Kameraden aus Bohmte gratulierte Torsten Lahmann seinem Vorsitzenden.

Der sportliche Teil

Der sportliche Teil kam an diesem Nachmittag trotzdem nicht zu kurz: In der Schützenklasse „Luftgewehr“ sicherte sich der Schützenverein Bohmterheide (407,7 Ringe) den Ehrenpokal, gefolgt vom Schützenverein Bohmte (396,2 Ringe) und dem Schützenverein Stirpe-Oelingen (393,2 Ringe).

Bei den Teilnehmern im Luftgewehrschießen zeigte die Freiwillige Feuerwehr Bohmte das genaueste Augenmaß: Mit 640,5 Punkte siegten sie souverän vor der Siedlergemeinschaft Bohmte (627 Punkte) und dem Schützenverein Bohmte (606 Punkte).

Im Kleinkaliber holte der Schützenverein Bohmterheide (188,6 Ringe) den Pokal ins eigene Vereinsheim. Platz zwei ging an den Schützenverein Stirpe-Oelingen (185,1 Ringe), Dritter wurde der SV Bohmte (168,3 Ringe). In Bohmterheide geben die Schützen auch dem Wanderpokal im Schießen mit der Armbrust für dieses Jahr Asyl. Nur drei Ringe weniger erzielte die Reservekameradschaft Eversburg (79 Ringe), dich gefolgt von der Kyffhäuserkameradschaft aus Engter (78 Ringe). Beim Luftgewehr lagen die Treffer in den Einzelwertungen noch enger beieinander. Doch am Ende setzte sich Waltraud Schnuck durch, gefolgt von Uwe Fietkau und René Hanschen. Beim Kleinkaliber zeige Alfons Holtmann sein Können. Nur 0,2 Zähler weniger hatte Stefan Pernar (31,3 Ringe) auf seinem Konto, Uwe Fietkau landete hier auf Platz drei (29,7 Ringe).

Armbrustschützen

Jens Perkuhn konnte an diesem Nachmittag besonders gut mit der Armbrust umgehen. Genau 29,27 Ringe standen auf seiner Liste. Klaus-Dieter Eitzart saß ihm allerdings im Nacken. Gerade mal 0,1 Ringe fehlten ihm zum ersten Platz, ganz dicht gefolgt von Roland Jacobs. Auch ihm fehlten 0,1 Ringe auf dem zweiten Rang.


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