9. bis 11. Oktober Ponymarkt 2015 in Hunteburg: Tausende Besucher

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Hunteburg. Was darf auf dem Hunteburger Ponymarkt auf keinen Fall fehlen? Richtig: Ponys. Den Viehmarkt zu gestalten, das war schon bei der Eröffnung am Freitag betont worden, wird durch amtliche Auflagen immer schwieriger. Die Besucher, die bereits am Samstagmorgen strömten, ließen sich den Spaß am Feiern aber nicht nehmen.

Und noch etwas war beim Ponymarkt 2015 unabdingbar: Traktoren. Die wurden in mehrfacher Hinsicht benötigt. Da waren erst einmal festgefahrene Pkw, die es zu befreien galt. Und zum anderen kamen die Schlepper zum Einsatz, um die kritischen Stellen mit Stroh trockenzulegen. Schließlich hatte am Freitag, pünktlich mit dem Böllern des Karbid Böller Vereins, bei der Eröffnung strömender Regen eingesetzt. Am Samstag war das Wetter wieder ein Thema. Dieses Mal aber hieß es: „Noch bessere Bedingungen können gar nicht herrschen.“ Strahlender Sonnenschein war ebenso angesagt wie zunächst Temperaturen im einstelligen Bereich.

Und fehlen darf in Hunteburg auch nicht die Marktverlosung: Als Hauptpreise locken ein Pony und ein Rind. Die Faszination dieser Gewinne konnte schon einmal zu interessanten Verhaltensweisen führen. So musste Opa Herbert aus Bohmte auf jeden Fall reichlich Lose für den Nachwuchs kaufen. Die Vorstellungen der beiden jungen Damen, wie denn der erhoffte Gewinn genutzt werden sollte, war allerdings höchst unterschiedlich. Die eine setzte auf den Gegenwert des Hauptpreises in bar, um ihr Zimmer auszustatten, die andere, deutlich jüngere, hatte schon den heimatlichen Garten für das Pony umgestaltet. Dass sie die Sitzecke für entbehrlich hielt, war klar, aber die zukünftige Ponybesitzerin wollte durchaus auch auf ihre Schaukel verzichten – zugunsten des Vierbeiners.

Auf jeden Fall herrschte auf dem Ponymarktgelände allerorten Hochbetrieb. Unübersehbar, dass zahlreiche Besucher kräftig zu schleppen hatten. Vielfach handelte es sich um größere oder kleiner Pappkartons mit lebenden Inhalt. Auf Nachfrage meinte eine Mutter: „In den beiden Kartons sind Hühner. Die Meerschweinchen sind schon im Auto.“ Und ein Mann aus Alfhausen hatte sich extra nach Hunteburg begeben, um einen Zwergwachtelhahn zu erwerben. Auch dieser Handel klappte.

Fahrgeschäfte, Trödelmarkt, Kleintierzelt, Verpflegungsstände und selbstverständlich die Gewerbeschau sind feste Bestandteile des Ponymarktes. Und nur allzu leicht konnte es am Samstag gestehen, dass sich Bekannte, die alle die gleiche gute Idee gehabt hatten und nach Hunteburg gekommen waren, trafen, eine Runde bildeten und den Besucherstrom blockierten.

Und wer den Ponymarkt am Samstagmorgen verpasst hat, auch am Nachmittag und Abend sowie am kompletten Sonntag lohnt sich ein Besuch allemal.


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