Erfolg bei Kreiswettbewerb Jugendrotkreuz Bohmte nun auf Weser-Ems-Ebene

Von Josef Behrens

In Glandorf am Start: das Jugendrotkreuz Bohmte. Foto: Jörg BeyerleinIn Glandorf am Start: das Jugendrotkreuz Bohmte. Foto: Jörg Beyerlein

Bohmte/Glandorf. Dass die norddeutsche Milchkuh eben nicht lila ist, wussten die Mitglieder des Jugendrotkreuzes (JRK) natürlich schon vorher. Dennoch gab es einiges Neues zum Thema „Leben auf dem Bauernhof“ zu lernen. Unter dem Motto „Alarm auf der Farm“ fanden die diesjährigen Kreiswettbewerbe jetzt in Glandorf statt – auf einem fiktiven Bauernhof. Auch zwei Gruppen aus Bohmte nahmen hieran teil.

Rund 150 junge Teilnehmer aus dem Landkreis Osnabrück trafen sich im Schulzentrum in Glandorf, um in den unterschiedlichen Bereichen die Besten unter sich auszumachen. Die Gruppen starteten in vier Altersstufen und maßen sich in den jugendrotkreuzspezifischen Disziplinen wie der Ersten Hilfe und dem Rot-Kreuz-Bereich, wo die jungen Helfer mit Fachwissen zum eigenen Verband glänzen konnten.

Alle anderen Bereiche waren vom Oberthema des Landlebens gekennzeichnet. So galt es im musisch-kulturellen Themengebiet ein Werbevideo für Urlaub auf dem Bauernhof zu drehen. Die jüngeren Teilnehmer gestalteten ein aussagekräftiges Plakat. Hier waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt, was einige der Gruppen zu nutzen wussten.

Aber das wirklich wilde Landleben auf und um den Bauernhof herum fand sich im spaßigsten aller Teilbereiche wieder: dem Sport- und Spielbereich. So wurden pantomimisch die Bewohner und Gegenstände des Bauernhofes dargestellt. Ebenso galt es, Geräusche des Landlebens nachzumachen und zu erraten. Aber es ging auch etwas sportlicher zu, als man es auf dem normalen Bauernhof vermuten würde. So gab es auf dem fiktiven landwirtschaftlichen Betrieb so außergewöhnlichen Aufgaben wie den Gummistiefelweitwurf zu bewältigen. Auch andere Herausforderungen bereiteten den Rotkreuzlern im Alter von sechs bis 18 Jahren Spaß. So kamen selbst klassische Kinderspiele wie das Eierlaufen und das Sackhüpfen zu wettbewerbsmäßigen Ehren. Geschick war hingegen bei der Treckerfahrschule, dem Entenangeln und dem Mäuselabyrinth gefragt. Alles in allem genossen die Kinder und Jugendlichen den abenteuerlichen Kurzausflug auf den Bauernhof.

Selbstverständlich gab es am Ende des Wettbewerbes auch Sieger. Aber viel wichtiger als die erreichte Platzierung war für alle Beteiligten der Spaß an der Sache. Die Bohmter Gruppen konnten sich für den weiterführenden Wettbewerb auf Weser-Ems-Ebene qualifizieren. Dieser findet Anfang Juni in der Grafschaft Bentheim statt.


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