Luftballonwettbewerb Schwer beladene Besucher im Kindergarten Hunteburg

Zum Luftballonwettbewerb im Rahmen des Ponymarktes gehört der Besuch des Arbeitskreises bei den Kindergartenkindern – mit Preisübergabe.Foto: Karin KemperZum Luftballonwettbewerb im Rahmen des Ponymarktes gehört der Besuch des Arbeitskreises bei den Kindergartenkindern – mit Preisübergabe.Foto: Karin Kemper

Hunteburg. Wenn die Kindergartenkinder Besuch bekommen, dann wissen sie genau warum. Das erlebte die Delegation des Arbeitskreises Ponymarkt, als es daran ging, im katholischen Kindergarten Ergebnisse mitzuteilen und Geschenke zu übergeben.

Als Ortsbürgermeister Norbert Kroboth fragte: „Wisst ihr, warum wir hier sind?“, hieß es kurz und bündig: „Wegen der Luftballons.“ Weiter ging das Fragespiel: „Wegen welcher Luftballons?“ Antwort: „Vom Ponymarkt.“ Genauso war es. Hinzu kam, dass Kroboth, Heiko Ziegemeier und Manfred Storck (erwartungsgemäß) nicht mit leeren Händen gekommen waren. Auf die beiden Kindergartenkinder, deren Luftballons den weitesten Weg zurückgelegt hatten und deren Karten nach Hunteburg zurückgeschickt worden waren, wartete als Belohnung ein Riesenstofftier, das der Nachwuchs als Nilpferd identifizierte.

Und selbstverständlich wussten die Mädchen und Jungen, dass normal aufgepustete Luftballons nicht fliegen, sondern zu Boden fallen. Damit der Start zum Auftakt des Ponymarktes gelingen konnte, wurden Ballons mit Gas gefüllt. Ziegemeier erinnerte daran, dass der Karbidböllerverein den Startschuss gab. Der Gast meinte weiter: „Und irgendwann waren die Ballons dann müde und fielen auf die Erde zurück.“ Die Müdigkeit kam den Kleinen doch komisch vor. Ein Kind war sich sicher: „Die platzen.“ Aus einer anderen Richtung hieß es: „Die Ballons werden schlapp.“

So oder so galt, dass die Ballons schließlich irgendwo auf dem Boden herumlagen – und darauf warteten, gefunden zu werden. Geflogen waren die Luftballons allesamt in Richtung Hamburg. Die weiterste Strecke betrug 235 Kilometer, Fundort war Geesthacht. Ballon Nummer zwei schaffte es nicht ganz so weit. Sein Fundort: das 211 Kilometer entfernte Toppenstedt. Die Ballons gehören zwei Jungen, einer kommt aus dem evangelischen Kindergarten, der andere aus dem katholischen. Und beide, sowohl Til als auch Max, erhalten das große Nilpferd als Belohnung. Aber auch die Kindergartenkollegen gehen keineswegs leer aus. Geschwister der Riesenstofftiere bekommen nämlich ein neues Zuhause in den beiden Kindergärten und können zukünftig von Gruppe zu Gruppe wandern.

Und das ist in Sachen Geschenke für die beiden Hunteburger Kindergärten noch nicht alles. Zwei große Pappen hatten die Besucher ebenfalls mitgebracht. Darauf aufgemalt waren Luftballons, die mit einem ganz speziellen Inhalt gefüllt waren: mit 5-Euro-Scheinen. Eine junge Dame übernahm gekonnt das Zählen: Sie kam bis 15. Die Augen der Kinder leuchteten: „So viele Scheine...“ Verlockend zudem die Aussicht: „Ihr könnt damit machen, was ihr wollt.“ Was letztlich gekauft wird, muss wohl überlegt sein. Auf jeden Fall nahmen erst einmal Brigitte Bernhold und Beate Butzek die beiden wertvollen Pappen in Empfang.

Manche der Finder beschrieben die Karten zusätzlich. Auf einer stand: „Wir hoffen, dass du etwas gewinnst – vielleicht sogar das Pony.“ Den Kindern war klar: Da hatte der Absender etwas verwechselt. Das Pony gehört schließlich zur großen Markttombola.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN