Englisch-Projekttage Hunteburger Kinder haben Selbstvertrauen gewonnen

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Hunteburg. Am Hauptschulzweig der Wilhelm-Busch-Schule Hunteburg fanden Englisch-Projekttage unter dem Motto „Just speak it!“ statt. Zur „Presentation in English“ luden die Mädchen und Jungen in die Aula ein.

Das Besondere an diesem Projekt: Muttersprachler – die Native Speakers – aus Europa und anderen englischsprachigen Ländern kommen, um mit den Schülerinnen und Schülern ausschließlich in der englischen Sprache zu kommunizieren.

Als Native Speakers in Hunteburg waren drei Tage lang Simon Bamfort aus London, Martin Nicholls aus Liverpool und Mark Dennis aus der Provinz Saskatchewan in Kanada im Einsatz. Diese Sprachtrainer haben einen College- oder Universitätsabschluss und sind sowohl sprachlich als auch pädagogisch ausgebildet.

Der Unterricht lief natürlich etwas anders ab als üblich. Durch spielerische Methoden wird die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für die Fremdsprache geweckt und gefördert. Wo anfangs vielleicht noch „Hände und Füße“ eingesetzt werden, ermöglicht unser Konzept binnen kürzester Zeit einen Lernerfolg, denn Deutsch sprechen ist tabu, so das Konzept.

Die Native Speaker werden von der „Lingua Projects“ vermittelt. „Ich war vorher an der Schule und habe Lehrer und Eltern informiert“, erläutert Clifton Hunt. Das Unternehmen arbeitet übrigens unter anderem mit der Universität Paderborn zusammen. Möglich gemacht hat den Einsatz der Native Speaker in Hunteburg der Lions Clubs Wittlager Land, der sich finanziell engagiert hat. Heinrich Mackensen und Hubert Haskamp vom Lions Club waren denn auch bei der Präsentation des Gelernten in der Schulaula mit dabei.

Der erste Projekttag diente zunächst dem gegenseitigen Kennenlernen. Sport gehörte auch zum Programm. Mögliche Sprechhemmungen und Unsicherheiten wurden abgebaut, sodass es im Laufe der drei Tage und darüber hinaus immer selbstverständlicher wird, Englisch zu sprechen und zu verstehen.

„Hunteburger Towntour“

Am zweiten Tag stand unter anderem ein Rundgang durch Hunteburg – natürlich mit Erläuterungen und Gesprächen auf Englisch – an. Eine „Towntour“, wie Mark Dennis anmerkte. Und dann wurde intensiv gearbeitet – bis kurz vor der Präsentation. Schüler und Dozenten haben Szenen und Rollenspiele einstudiert. Die Hunteburger Schüler verwandelten die Bühne der Aula unter anderem in einen Supermarkt, einen Friseursalon, einen Klassenraum und ein Reisebüro. Und sie bewiesen nicht nur sprachliches, sondern auch schauspielerisches Talent. Zum Abschluss überreichten die Native Speakers Zertifikate an die jungen Teilnehmer.

„Es ist toll zu beobachten, wie schnell die Schüler an Selbstvertrauen hinzugewinnen“, stellte Martin Nicholls fest. Und mit gestiegenem Selbstvertrauen fällt auch das Englischsprechen leichter. Die Fortschritte, die die Mädchen und Jungen im Lauf der Projekttage gemacht haben, waren auf jeden Fall beeindruckend. Das betont auch Lehrerin Birgitt Oelgeschläger, die das Projekt begleitete.

Eine Wiederholung des Projektes ist übrigens durchaus gewünscht. Potenzielle Sponsoren können sich jederzeit an die Wilhelm-Busch-Schule wenden.


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