Kurzfristig Gesamtplan erstellen Bohmter Friedhof Thema im Ortsrat

Von Karin Kemper

Urnengräber auf dem Friedhof in Bohmte – im Hintergrund der Glockenturm Foto: Karin KemperUrnengräber auf dem Friedhof in Bohmte – im Hintergrund der Glockenturm Foto: Karin Kemper

Bohmte. „Dann können wir das so auf den Weg bringen“, sagte Ortsbürgermeister Thomas Rehme am Mittwochabend in der Sitzung des Ortsrates im Hinblick auf die Erweiterung des Friedhofes. Vor den Arbeiten soll die Gesamtfläche überplant werden.

Auf jeden Fall wird das Thema Friedhof auf der Tagesordnung der ersten Bohmter Ortsratssitzung 2015 stehen. Bis dahin sollen Fachleute einen Gesamtplan erstellen. Ausgangspunkt für die Diskussion in der Aula der Oberschule war der Tagesordnungspunkt Erweiterung des Friedhofs Bohmte. Nötig wird dies nicht zuletzt durch die verstärkte Nachfrage nach Rasen-Urnengräbern und halbanonymen Gräbern. Bereits im laufenden Haushalt war für die Erweiterung ein Betrag von 28000 Euro veranschlagt, so Erste Gemeinderätin Sabine de Buhr-Deichsel. Rehme unterstrich: „Die Haushaltsmittel bleiben erhalten.“

Willi Ladner, stellvertretender Ortsbürgermeister, verwies darauf, dass 2011 der Antrag, den Friedhof zu überplanen, gestellt worden war. Eine Anfrage bei der Fachhochschule Osnabrück wurde negativ beschieden. Zwei Hektar zusätzliche Fläche stehen in der Verlängerung des bestehenden Geländes an der Haldemer Straße zur Verfügung. Ladner sprach sich dafür aus, eine kleine Parkanlage für die Urnenbestattung einzurichten. Auf jeden Fall sollte ein Entschluss erst im kommenden Jahr gefasst werden – auf Grundlage eines Plans von Fachleuten. Ladner: „Es muss möglich sein, bis dahin zu warten.“

Rehme verwies darauf, dass die Bestatter schon im Hinblick auf Urnengräber Druck machten. Er fügte hinzu: „Wir sollten uns Zeit für die Planung nehmen. Wir müssen investieren. Und der Friedhof ist ein wichtiger Ort für viele Bürger und zudem ortsbildprägend.“

Einmütigkeit herrschte im Ortsrat, die Empfehlung für die Überplanung des Friedhofes zu erteilen und dem Verwaltungsausschuss die Entscheidung für die Auftragsvergabe zu überlassen. So liegt bis zur nächsten Ortsratssitzung voraussichtlich ein Plan vor, über den dann abgestimmt werden kann,