Erlös für Hospizdienst Lemförde: Viele Aktive im Dienst der guten Sache

Von Christa Bechtel

Agnes Huslage (rechts im Bild) war beim Adventsbasar im katholischen Gemeindehaus im Dauereinsatz. Foto: Christa BechtelAgnes Huslage (rechts im Bild) war beim Adventsbasar im katholischen Gemeindehaus im Dauereinsatz. Foto: Christa Bechtel

Lemförde. „Wir haben wieder vieles im Team erstellt“, freute sich Schwester Irmhild Espendiller, als sie den reich bestückten Adventsbasar im Vorraum des Gemeindehauses der katholischen Kirche „Zu den heiligen Engeln“ Lemförde erblickte.

Viele fleißige Hände hatten sich erneut in den Dienst der guten Sache gestellt, denn der gesamte Erlös kommt abermals der Hospizarbeit zugute. „Ab 1999 sind wir angefangen und haben immer mehr erweitert. Anfangs war es nur ein kleiner Tisch mit ein paar Gestecken und Dekoration. Mittlerweile ist das sehr ausgefüllt hier“, zeigte sich Agnes Huslage vom Vorbereitungsteam ebenfalls begeistert.

So sorgte eine Gruppe rund um Schwester Irmhild für adventliche Gestecke und Kränze, die liebevoll mit farblich passenden Schleifen, Kerzen und beispielsweise Engeln geschmückt wurden. Bei Agnes Huslage waren in den vergangenen Wochen die Strick- und Häkelnadeln, aber auch ihr Backofen, um leckere Plätzchen zu backen, im Dauereinsatz.

Ganz unterschiedliche Plätzchen hatten aber noch etliche weitere (Hospiz-) Frauen gebacken, die bei Agnes Huslage gesammelt und am Freitag in Tüten verpackt worden waren. Sie hatte zudem „Laudate“-Engel gebastelt. „Laudate deshalb, weil sie aus einem Gotteslob kommen. Früher wurde im Münster’schen das Gotteslob ‚Laudate‘ genannt“, verdeutlicht Huslage.

Taschentücher mit Spitze

Unter den fleißigen Händen von Schwester Maria Thiede waren außergewöhnliche Taschentücher mit Occhi-Spitze entstanden. Eine Handarbeitstechnik, bei der mittels eines auf ein Schiffchen aufgewickelten Fadens Spitzen hergestellt werden. Und da die einzelnen Glieder der Spitze wie kleine Augen aussehen, nennt man diese Technik „Occhi“. Die Schwestern hatten zudem köstliche Marmelade gekocht, und Ulrike Fischer hatte etliche Fröbelsterne geschaffen, dreidimensionale Sterne, die aus vier Streifen aus Papier geflochten werden.

Zauberhafte Wichtel hatte Inge Bonehs kreiert, „die man nach Weihnachten sogar noch stehen lassen kann“, sagt sie lächelnd. Versieht man sie beispielsweise mit Pflanzstäben, verschönern sie so manche Fensterbank oder auch eine größere Blume. Über die Meisen-Wichtel freuen sich nicht nur die Vögel draußen, sondern sie sind auch eine absolute Augenweide. Als nützliche Accessoires entpuppen sich die Gutschein- oder Geldmäuse. „Das Geld rollen und durch die Nase schieben“, gibt die Keramikerin gleich den passenden Tipp. Ihre „Schlittenfahrer“ mit Teelicht verschönern dagegen jeden Frühstückstisch.

Wer noch nicht fündig geworden ist oder am vergangenen Sonntag keine Zeit hatte: Am Sonntag, 30. November, vor und nach dem 11-Uhr-Gottesdienst besteht nochmals Gelegenheit, das eine oder andere vorweihnachtliche Teil oder köstliche Leckereien für den guten Zweck zu kaufen.