Interessante Stücke ausgewählt Winterkonzert des Musikvereins in Lemförde“

Von Christa Bechtel

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Die Mitglieder des Orchesters des Musikvereins „Altes Amt Lemförde“ nahmen jetzt an einem Workshop teil, um intensiv für ihr Winterkonzert am 6. Dezember im Lemförder Rittersaal zu proben; rechts Orchesterleiter Stephan Flore. Foto: Christa BechtelDie Mitglieder des Orchesters des Musikvereins „Altes Amt Lemförde“ nahmen jetzt an einem Workshop teil, um intensiv für ihr Winterkonzert am 6. Dezember im Lemförder Rittersaal zu proben; rechts Orchesterleiter Stephan Flore. Foto: Christa Bechtel

Lemförde. „Ich möchte mal vorweg Saxofone, Trompeten, Hörner, Posaunen, Klarinetten haben“, sagt Stephan Flore, musikalischer Leiter des Orchesters des Musikvereins „Altes Amt Lemförde“, just in diesem Augenblick. Schon erklingen diese Instrumente, die intensiv eine Passage von „Viva la France“ im Rahmen eines Workshops proben.

Dieser fand im Landgasthaus Koch in Brockum statt, wo das Orchester Woche für Woche auch probt.

„Und nun bitte im Tutti“, fordert der Orchesterleiter die Ensemblemitglieder kurze Zeit später auf. „Viva la France“ nach einem Arrangement von Frank Bernaerts ist nur ein mitgehendes Stück, das mit vielen weiteren Kompositionen aus Klassik, Musicals und der Popmusik während des traditionellen Winterkonzerts am Samstag, 6. Dezember, 20 Uhr, im Rittersaal des Amtshofes in Lemförde erklingen wird.

Das Orchester wurde bereits 1891 als akademischer Lehrer-Musikverein gegründet. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg gehörten dem Klangkörper fast ausschließlich Streicher an. „Dann hatten wir über viele Jahre hinweg nur eine Geige, nämlich Günter Lindemann. Aber durch das flotte Programm und dass wir immer offen für junge Leute sind, haben wir jetzt vier junge Streicher und einen Cellisten hinzugewinnen können“, freut sich Vorsitzender Karl-Wilhelm Meyerrose, dass der „Sound“ dadurch ein ganz anderer geworden ist. Heute kommen die Musikerinnen und Musiker nicht nur aus der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“, sondern zum Beispiel aus Barnstorf, Hille, Haldem, Hunteburg, Dielingen, Drohne oder Wagenfeld.

„Dass wir vor dem Konzert einen Workshop anbieten, hat sich schon im letzten Jahr mehr als gelohnt“, bilanziert Meyerrose, der noch auf ein weiteres Novum hinweist. Im Vorfeld haben er und Stephan Flore etwa 20 interessante Stücke ausgewählt, „die für diese Besetzung passen“. Aus dieser Liste konnte dann jedes Orchestermitglied seine Wunschtitel wählen, was er oder sie gerne spielen würde.

Ein Highlight wird am Nikolausabend beispielsweise ein Ausschnitt aus dem Musical „Miss Saigon“ nach einem Arrangement von Johan de Meij sein. Oder „Scandinavia“, mit dem die Musikerinnen und Musiker zum Auftakt in nordische Gefilde entführen werden.

Das Publikum darf sich jedenfalls am 6. Dezember auf einen abwechslungsreichen und interessanten Konzertabend mit ambitionierten Musikern freuen. Der Eintritt ist frei.

Im neuen Jahr stehen bereits weitere Termine für diverse Kirchenkonzerte fest: am 17. Januar in Hunteburg, 1. Februar in Mariendrebber sowie am 15. Februar in Burlage jeweils immer um 18 Uhr.


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