Popcorn und Feuerzangenbowle Doppelte Spende für das Trauerland Belm in Bohmte

Meine Nachrichten

Um das Thema Bohmte Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Bohmte. Zwei Gruppen, ein Gedanke. Die Folge: Eine doppelte Scheckübergabe an Marion Gövert, Leiterin des Spes-Viva-Trauerlands in Belm, im katholischen Gemeindehaus in Bohmte.

Der Novembertermin passte zu beiden Gruppen, die sich für den guten Zweck engagierten. Die Verbindung zur Karnevalsgruppe der katholischen Frauengemeinschaft (KFD) und der Thekenmannschaft „Dick und durstig“ stellt der Beginn der neuen Session her.

Für den Kegelclub Hermann Löns, der seit 2001 auf dem Bohmter Nikolausmarkt präsent ist und Feuerzangenbowle verkauft, gilt: Bald ist es wieder so weit. Potenzielle Unterstützer sollen beizeiten auf den bevorstehenden neuen Einsatz aufmerksam gemacht werden.

Die KFD-Karnevalisten hatten im Zuge der Veranstaltungen der Weiberfastnacht Popcorn angeboten und dabei um eine Spende gebeten – und dann den Betrag auf die zur närrischen Zeit passende Summe von 1111,11 Euro aufgerundet. Zur Übergabe rückte das Dreigestirn mit Prinz, Bauer und Jungfrau an – allerdings in Zivil. Bei den Überlegungen, wer das gesammelte Geld erhalten sollte, waren die Verantwortlichen schnell auf das Trauerland gekommen.

So hieß es: „Hier wie dort liegen Lachen und Weinen, Freude und Trauer nahe beieinander. Uns geht es gut, aber es gibt Familien, wo es ganz anders ist.“ Die Bohmter wollten dort helfen, wo der Fortbestand der Einrichtung nur über Spenden gesichert werden kann.

Ähnlich war die Ausgangslage beim Kegelclub aus der Bohmterheide. Ihre Spende wird regelmäßig zweigeteilt und fließt in Projekte in der Region, die mit Kindern zu tun haben.

Keine Diskussionen

Bei der Übergabe hieß es: „Als das Stichwort Trauerland fiel, gab es keine Diskussion mehr. Alle waren sofort dafür.“ Auf dem zweiten Scheck stand die Summe von 450 Euro.

Marion Gövert dankte für die große Unterstützung („Ich komme gern wieder“) und betonte: „Das Trauerland wird ausschließlich durch Spenden getragen.“ Zum Glück funktioniere das so gut, dass das Jahr 2014 ausfinanziert sei und derzeit bereits Mittel für 2015 eingeworben werden. Das sei entscheidend für die kontinuierliche Arbeit und biete den Kindern und Familien Planungssicherheit. Sie verwies darauf, dass derzeit 36 Kinder und deren Begleiter in vier Gruppen betreut würden. In der Trauerbegleitung seien 33 Männer und Frauen ehrenamtlich aktiv.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN