Besonderes Sommerfest Fazit: „Schön war‘s an der Bohmter Mozartsraße“

Beim Fest der Heilpädagogische Hilfe feierten Nachbarn. Foto: Peter GrabeBeim Fest der Heilpädagogische Hilfe feierten Nachbarn. Foto: Peter Grabe

Bohmte. An der Mozartstraße in Bohmte befindet sich ein wenig beachtetes kleines Büro. Darin wird wichtige Arbeit im Sinne der Hilfe für behinderte Menschen geleistet. Gemeint ist das Büro der HHO, also der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück, Außenstelle Bohmte.

In der Umgebung wohnen Menschen mit Behinderungen, geistigen oder körperlichen. Sie fallen nicht besonders auf. Tagsüber sind sie in Beschützenden Werkstätten tätig, leben aber nach Feierabend wie alle anderen Leute in ihren eigenen Wohnungen. Dass dieses möglich ist, dafür sorgen die zum großen Teil ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter der HHO. Um einen kleinen Einblick in diese Arbeit zu bieten, hat sich das kleine Team der Außenstelle Bohmte der HHO unter Leitung von Jan Magin Gedanken gemacht, wie man die Menschen vor Ort mit den dort lebenden Nachbarn näher zusammenbringen kann. Der einfachste Weg: die unmittelbare Ansprache. Die Idee: „Wir machen mit allen Nachbarn ein gemeinsames Sommerfest.“ Viele taten mit. Jeder hat – so wie er konnte – seinen Beitrag in Form von Salaten, Kuchen und Torten oder auch Kaffee und Tee eingebracht. Viele Helfer haben mit aufgebaut. Es wurden Bratwürste gegrillt, nachmittags Kuchen und Kaffee oder Tee gereicht.

Um die Stimmung aufzulockern, spielte die Musikgruppe Takkatina der Osnabrücker Werkstätten an der Musik- und Kunstschule unter der Leitung von Kurt Görner flotte Rhythmen und sorgte so für Stimmung. Die Musiker sind teils selbst behinderte Menschen.

Ziel der Veranstaltung war, so die Organisatoren, den Begriff Inklusion mit Leben zu füllen. Das Fazit: Schön war’s – mit der Hoffnung auf eine Wiederholung. Dank galt allen Helfern und Nachbarn.