Erfolgreicher Zeltlagersommer Huba-Zeltlager: Abseits von Strom, Internet, Fernsehen und Handy


jas Hunteburg/Bad Essen. Die Zahl spricht für sich. Seit über 30 Jahren bietet das Zeltlager der katholischen Kirchengemeinden Hunteburg und Bad Essen (Huba) Kindern und Jugendlichen von sieben bis 15 Jahren die Möglichkeit, einen Teil ihrer Sommerferien in der Natur zu verbringen.

Ziel in diesem Jahr war Steyerberg/Nienburg. Abseits von Strom, Internet, Fernsehen und Smartphone stehen dabei vor allem das Naturerlebnis, die Gemeinschaft und der Spaß im Vordergrund. Den Anfang machte das Schnupperlager für Kinder zwischen sieben und neun Jahren. Zusammen mit 27 Gruppenleitern haben 76 Teilnehmer aus beiden Gemeinden vier Tage auf dem Zeltplatz verbracht. Neben Klassikern wie dem Singen am Lagerfeuer und einer Nachtwanderung gab es einen Stationslauf unter dem Motto „Piraten“. Die Kinder mussten in kleinen Gruppen Aufgaben lösen und zum Beispiel Schiffe falten, einen Parcours mit Schwimmflossen absolvieren oder möglichst viele Wäscheklammern mit dem Mund aus einem wassergefüllten Behälter herausholen. Auch das „Tiersuchspiel“ ist immer beliebt. Dabei verstecken sich Gruppenleiter in einem Waldstück und ahmen Tiergeräusche nach. Die Kinder haben dann die Aufgabe, alle „Tiere“ möglichst schnell zu finden. Außerdem konnten Teilnehmer und Gruppenleiter bei sportlichen Aktivitäten zeigen, was in ihnen steckt. Nachts musste eine Gruppe befreundeter „Überfäller“, die den Wimpel erobern wollte, in die Flucht geschlagen werden. Stets gilt: Der Spaß steht im Vordergrund. Am letzten Abend zeigten die Teilnehmer ihr Können in einer Talentshow. Sie haben gesungen, getanzt oder sogar kleinere Akrobatik-Übungen aufgeführt. Zum Abschluss des Zeltlagers durfte eine Party nicht fehlen. Und alle sind sich einig: „Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei.“

Das Schnupperlager hat sich im Rahmen des Huba-Zeltlagers etabliert. Oftmals sind die Kinder in diesem Alter das erste Mal alleine unterwegs. Deshalb ist es den Gruppenleitern wichtig, dass die Mädchen und Jungen die Möglichkeit haben, Zeltlagerluft zu schnuppern und das Huba-Zeltlager kennenzulernen. Die Teilnehmer schlafen mit fünf bis acht Kindern in einem Zelt. Jedem Zelt sind zwei Gruppenleiter zugeordnet, die sich um die Kinder kümmern. Die Betreuung ist so viel intensiver als in den Lagern für die älteren Teilnehmer.

Dem Schnupperlager folgten das Mittlere und das Große Lager für Kinder und Jugendliche von zehn bis zwölf beziehungsweise 13 bis 15 Jahren. Viele Teilnehmer fahren hier schon seit mehreren Jahren mit. Im Mittleren Lager steht regelmäßig der Robinson-Tag an. Diesen verbringen die Zeltgruppen zusammen mit Gruppenleitern außerhalb des Zeltlagers unter freiem Himmel. Für Verpflegung und Unterkunft müssen sie dabei selbst sorgen. Im Großen Lager haben die Teilnehmer Fahrräder dabei und können die Umgebung erkunden.

Wieder aus dem Zeltlager zurück, waren und sind die Gruppenleiter bereits wieder gefordert. Ob Sportwerbetage des Hunteburger Sportvereins oder am Samstag, 13. September, „Sommersensation“ des Arbeitskreises Jugend Bohmte (AKJ Bohmte). Dann bauen die Gruppenleiter ihre Zelte im Sportzentrum an der Jahnstraße in Bohmte auf. Zwischen 15 und 18 Uhr haben Kinder und Jugendliche, aber auch deren Eltern, die Möglichkeit, Jugendverbände und -organisationen kennenzulernen.

Die Gruppenleiter basteln mit den Kindern und Jugendlichen Wutbälle sowie Ketten und Anhänger. Außerdem bieten sie den Besuchern an, am Lagerfeuer bei einem Stockbrot wieder in Zeltlagerstimmung zu kommen.

Übrigens: Nachtreffen der einzelnen Lager werden im Herbst stattfinden. Informationen über die Aktivitäten des HuBa-Zeltlagers bieten die Homepage www.superzeltager.de oder www.facebook.com/HUBAZeltlager.