60 Unterrichtsstunden Neue Flugfunker bei Wittlager Luftsportlern

Von Friedrich Lüke

Flugfunker in Bremen geprüft: Von links, Markus Wachholz, (Wallenhorst); Martin Herber, (Osnabrück), Felix Suer (Erweiterung englisch), (Ostercappeln); Manuel Tücke, (Pr. Oldendorf); Marius Thiel, (Osnabrück) und Flugfunktrainer Michael Hartmann. Nicht auf dem Foto Michael Beckmann (Erweiterung englisch), (Wallenhorst). Foto: privatFlugfunker in Bremen geprüft: Von links, Markus Wachholz, (Wallenhorst); Martin Herber, (Osnabrück), Felix Suer (Erweiterung englisch), (Ostercappeln); Manuel Tücke, (Pr. Oldendorf); Marius Thiel, (Osnabrück) und Flugfunktrainer Michael Hartmann. Nicht auf dem Foto Michael Beckmann (Erweiterung englisch), (Wallenhorst). Foto: privat

Bohmte. Eigentlich wollen Luftsportler doch nur fliegen, doch für Flugschüler und Scheininhaber, ob nun Segelflug, Motorflug oder Ultraleicht, steht in der Theorie auch das Flugfunken in den Ausbildungsvorschriften

Vereinsmitglied Michael Hartmann aus Lübbecke, Luftsportler mit den Berechtigungen für Motor- und Segelflug, hat den Kurs geleitet. Hartmann, der sich an der Hochschule Osnabrück als Student für Luftfahrzeugführer und Ingenieur eingeschrieben hat, nutzte die Semesterferien für ein Angebot an die Luftsportler seines Vereins.

Sechs gut vorbereitete Teilnehmer stellten sich der Prüfung bei der Bundesnetzagentur in Bremen. Jede Menge Theorie über Rechtsgrundlagen, Luftfahrtverwaltung und Dienste, Luftraumorganisation und Regeln, Funktechnik/Navigation waren zu büffeln.

Doch das Sprechfunken selbst, das mit den Lotsen auf Flughäfen entweder in Deutsch oder Englisch geschieht, bedarf der Übung. 60 Unterrichts- und Übungsstunden wurden von Flugfunktrainer Michael Hartmann und den Flugfunkern absolviert. Zwar fliegen die wenigsten Freizeitpiloten Verkehrsflughäfen an, aber dieser Sprechfunkverkehr ist nun mal Teil der Prüfung. Alle erhielten zum Schluss das Flugfunkzeugnis in deutscher Sprache beziehungsweise als Erweiterung in englischer Sprache ausgehändigt.