2014 ein gutes (Mäuse-)Jahr Herringhausen: Vier Falken in der Eiche

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Vier kleine Turmfalken sind in einer Eiche in Herringhausen großgezogen worden. Foto: Erhard FrostVier kleine Turmfalken sind in einer Eiche in Herringhausen großgezogen worden. Foto: Erhard Frost

Herringhausen. Seit Jahren schon brütet in einer dicken Hofeiche in Herringhausen der Turmfalke.

In diesem Jahr wurden von Vogelkundler Klaus Mees vier putzmuntere Jungtiere gezählt. Diese gute Nachwuchszahl weist darauf hin, dass 2014 ein gutes Mäusejahr gewesen ist. Mit anderen Worten: Es gab reichlich Mäuse, und Mäuse sind nun einmal die Hauptnahrung des Turmfalken, welcher der kleinste der heimischen Greifvögel ist. Das Nahrungsangebot entscheide darüber, wie viele Eier gelegt und wie viel Nachwuchs großgezogen wird, so Mees.

Turmfalken brüteten ursprünglich in natürlichen Felswänden. Im Laufe der Jahrhunderte sind Falken dann den Menschen gefolgt und haben sich entsprechend angepasst. Turmfalken nutzen deshalb auch größere Astlöcher wie in der Herringhauser Eiche.

Auch wenn Turmfalken im Gegensatz zu anderen Greifvögeln nicht die allerschnellsten Flieger sind, so haben sie doch außergewöhnliche Fähigkeiten: Hat der Turmfalke eine lohnende Beute entdeckt, „steht“ er gegen den Wind ausgerichtet mit schlagenden Flügeln förmlich in der Luft, „rüttelt“, um dann die Beute anzuvisieren und zu greifen.


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