Ehrungen und Programm Hunteburger Senioren machen den Schützenauftakt


Hunteburg. Mit den Worten „Halleluja und Horrido“ fand Pfarrer Stephan Schwegmann die Verbindung zwischen Kirche und Schützenfest. Seniorennachmittag und Schützenfest gehören in Hunteburg seit vielen Jahren zusammen. Der Ortsrat bereitet in Verbindung mit der Gemeinde Bohmte diesen Termin vor, und der Schützenverein stellt das Zelt zur Verfügung, wobei die Hunteburger Wirtegemeinschaft die Bewirtung übernimmt.

Die Kolpingkapelle Hunteburg unter der Leitung von Stefan Schumacher und Maria Rusche eröffnete stimmgewaltig das Programm und brachte auch im Laufe des Nachmittags immer wieder Walzer-, Polka- und Filmmusik zu Gehör. Mit einem flotten Marsch und dem Beifall der vielen Gäste begleitete Karin Helm das amtierende Schützenkönigspaar, Peter Vette und Edda Klöcker, in das Zelt.

Norbert Kroboth entbot als Ortsbürgermeister allen seinen Willkommensgruß, Senioren, den Gästen aus der „Seniorenresidenz“ und dem „Caritas Pflegezentrum St. Agnes“ mit ihrem Betreuungspersonal. Kroboth hob die Bedeutung dieser Einrichtungen für den Ort hervor. Er begrüßte die drei indischen Ordensschwestern, die seit einigen Tagen in Hunteburg wirken, dann Pfarrer Dr. Hans-Jürgen Milchner und Pfarrer Stephan Schwegmann, Bürgermeister Klaus Goedejohann, die Mitwirkenden und alle, die bei der Durchführung des Nachmittags ihren Beitrag leisteten.

Kühle Getränke

Der Kaffeeduft erfüllte das Zelt, Kuchen stand bereit, und schnell hatten erfrischende Getränke dem Kaffee den Rang abgelaufen. Es war eben sommerlich warm. Auf der Bühne ging es dann sportlich zu. Iris Leberecht war mit ihrer Jazz-Dance-Formation des HSV gekommen und brachte Schwung in das Programm. Die jüngere Riege brachte zwei Tänze, die etwas größere setzte noch eins drauf. Alle wurden mit viel Beifall belohnt.

Ein Lob des Ortsbürgermeisters ernteten auch die vielen Frauen beider Kirchengemeinden für ihren Besuchsdienst, Hans-Peter Hengelbrock für den Fahrdienst der Malteser, Rainer Storck, der für die Beschallung sorgte, und auch Karin Helm, Annelie Bretz und Elisabeth Kasper vom Ortsrat Hunteburg, die das Programm erstellt hatten.

Elisabeth Kasper und Wilfried Schlarmeyer hatten Geschichten mitgebracht – sie in Hochdeutsch, er in Plattdeutsch. Vom Kurschatten und anderen lustigen Begebenheiten war die Rede. Das Publikum dankte auch hier mit Beifall.

Wertschätzung

Pfarrer Milchner hatte ebenfalls eine Geschichte im Angebot, die vom perfekten Pastor handelte, den es aber seiner Meinung nach dann wohl doch nicht gibt. Pfarrer Schwegmann fand die Idee, den Seniorennachmittag mit dem Schützenfest zu verbinden, schlichtweg ausgezeichnet. Auch Klaus Goedejohann war voll des Lobes für das Schützenfest, welches vom ganzen Ort mitgefeiert wird. Das Lob galt ebenso für die Wertschätzung der älteren Generation gegenüber, die am ersten Tag des großen Festes eindeutig im Mittelpunkt steht.

Die Ehrung der ältesten anwesenden Männer und Frauen gehört zum Hunteburger Seniorennachmittag einfach dazu. Maria Pietsch, Maria Pistorius, Ludwig Braun und Eberhard Joachimmeyer bildeten das Spitzenquartett und wurden mit Präsenten bedacht. Die Kolpingkapelle übernahm den musikalischen Glückwunsch.


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