Gütesiegel bestätigt die gute Arbeit Wittlager Kitas stellten sich der Prüfung

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Bohmte/Brockhausen. Geschafft! Alle Beteiligten in den Kindergärten in Brockhausen, Herringhausen (Hummelhof) und Bohmte (Wirbelwind) haben Grund zum Strahlen. Nach einer umfassenden Untersuchung dürfen sie sich mit dem Gütesiegel schmücken.

Die ersten drei Einrichtungen im Wittlager Land wurden bereits ausgezeichnet, weitere folgen. Mit dazu gehört jeweils die Vorstellung und Erläuterung der Ergebnisse durch Michael Kunz, Fachberater für Kitas bei der pädquis gGmbh, die die Untersuchung durchführte. Entscheidend: die Qualität der Betreuungslandschaft.

Landkreisweit haben 23 Kindertagesstätten an der Evaluationsstudie „Pädagogische Qualität in Kindertageseinrichtungen im Landkreis Osnabrück“ teilgenommen. Von diesen 23 Einrichtungen stammen zehn Kindertageseinrichtungen aus dem Wittlager Land (Bad Essen, Bohmte, Ostercappeln). Als Ergebnis der Evaluation haben alle zehn Kindertageseinrichtungen aus dem Wittlager Land den Gütesiegelwert für die Zertifizierung mit dem Deutschen Kindergartengütesiegel erreicht.

Bei der Übergabe des Siegels an die Leiterinnen der beiden kommunalen Bohmter Kindergärten, Petra Stephan und Andrea Friedrich, betonte Bürgermeister Klaus Goedejohann: „Es ist gut, dass sich die Einrichtungen dem kräftezehrenden Prozess gestellt haben. Die Eltern legen zunehmend Wert auf hochwertige Arbeit.“ Er fügte hinzu: „Ich möchte den Teams gratulieren, dass das so gut geklappt hat.“

Erste Gemeinderätin Sabine de Buhr-Deichsel machte deutlich, dass die Kommune als Träger den Einrichtungen die Teilnahme freigestellt habe, zumal sowohl in Herringhausen mit dem Wechsel in der Leitung und in Bohmte rund um das noch junge Familienzentrum besondere Situationen herrschten. Beide Male hieß es: „Wir trauen uns das zu.“ Mit dieser Einschätzung lagen die Verantwortlichen richtig.

Antworten gab es bei der Untersuchung unter anderem auf die Frage „Wie werden wir wahrgenommen – von Eltern und von außen?“. Auf den Prüfstand kamen 43 Kriterien. „Sich dieser anspruchsvollen Aufgabe zu stellen, zeugt von Teamgeist und dem Wunsch, noch besser zu werden“, hieß es weiter.

Kreisrat Matthias Selle betonte: „Toll, dass Sie das gemacht haben. Jetzt glauben Sie nicht nur, dass sie gut sind, sondern Sie wissen es.“ Die Bewertung erfolgte durch ein neutrales Institut, das bundesweit mit dem identischen Verfahren tätig ist. Man dürfe nicht vergessen, so Selle, dass in jungen Jahren das Fundament für die Bildungsbiografie der Kinder gelegt werde. Rund 70 Prozent seien den Familien, 30 Prozent den Institutionen wie Kindergarten und Schule zuzuschreiben. Lange habe die Frage der Anzahl der Plätze in den Kitas im Vordergrund gestanden. Den Einrichtungen sei es selbst überlassen gewesen, ob sie die Arbeit gut machten. Beim Landkreis habe man überlegt, wie die Einrichtungen unterstützt werden könnten. Das führte zur Zertifizierung. Selle: „Fast alle haben das Siegel erhalten. Wer es nicht geschafft hat, der erhält Hilfe.“ Ein weiteres Argument für die neutrale Untersuchung: Die Eltern sehen, dass sich die Kita mit dem Thema Qualität auseinandersetzt.

Das bestätigte Andrea Friedrich: „Das kommt bei den Eltern an. Das zeigt auch die hohe Rücklaufquote der anonymen Elternfragebögen.“ Beide Leiterinnen sind sich sicher: „Wir haben ganz schön was geschafft, wenn uns von den Eltern gute Arbeit bescheinigt wird.“

Lob erntete zudem die Gemeinde. Selle sagte: „50 Prozent hängt von Personen, die andere Hälfte von den Rahmenbedingungen der Kita ab.“ Die Bewertung zeigt: Jetzt gilt es, den erreichten (und bescheinigten) in allen Bereichen guten Stand zu halten...


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