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„Unter Aufsicht“ Für Handballdamen des TV Bohmte ist Klassenerhalt in der Oberliga wichtiger als Erinnerung

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<em>Keine guten Erinngerungen</em> an das Hinspiel hat Bohmtes Trainer Bastian Lippert.Keine guten Erinngerungen an das Hinspiel hat Bohmtes Trainer Bastian Lippert.

Bohmte. Am liebsten kein Wort darüber verlieren möchte Bastian Lippert, seit Dezember als Nachfolger von Heinrich Kösters der Trainer der Handballdamen des TV Bohmte, wenn es für den Oberligisten am Samstag (17.30 Uhr, Halle Jahnstraße) gegen den TV Hude Falkenberg geht.

Nicht, weil die Bohmterinnen auf Platz 14 mit 5:37 Punkten klare Außenseiterinnen gegen den Tabellenzweiten (36:6) sind auch nach dem 16:32 im Hinspiel. Doch gerade die Erinnerung an das Hinspiel will der 36-Jährige gar nicht aufwärmen, was freilich schwerfällt, denn das Wiedersehen mit Hude erfährt den Stempel „Sicherheitsspiel“.

Und das, weil es im ersten Vergleich mit einem Nasenbeinbruch (und anschließender Zivilklage) etwas ruppig zuging in einer „dummen Stimmung“, wie sich Lippert – damals noch als Zeitnehmer dabei – erinnert, „was aber öfter schon mal der Fall ist“.

Umso mehr konzentriert der Coach seine total verjüngte Mannschaft (17 bis 23 Jahre), die bei acht verbleibenden Spielen noch auf den Klassenerhalt hofft, auf die weitere Erfahrung, die sie gegen das Topteam machen kann. Und lenkt damit gleichzeitig davon ab, dass ein Bundesliga-erfahrenes Schiedsrichter-Duo angesetzt und ein bewährter Funktionär als Aufsicht bestellt ist.


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