Neujahrsempfang im Rittersaal 2,2 Millionen Euro für einen Sporthallenneubau in Lemförde

Von Heidrun Mühlke

Dietmar Emshoff und Stefanie Budke-Stambusch freuten sich über den interessanten Vortrag von Christiane Sajdak, Miriam Portmann und Simon Wassmer (von links). Foto: Heidrun MühlkeDietmar Emshoff und Stefanie Budke-Stambusch freuten sich über den interessanten Vortrag von Christiane Sajdak, Miriam Portmann und Simon Wassmer (von links). Foto: Heidrun Mühlke

Lemförde. Einen zufriedenen Blick auf das zurückliegende Jahr aber auch auf bevorstehende Herausforderungen konnte Dietmar Emshoff , Vorsitzender der „LemFörderer“ beim traditionellen Neujahrsempfang werfen. Mehr als 150 Gäste, die der Einladung der Lemförder Werbegemeinschaft gefolgt waren, begrüßte Emshoff im Rittersaal.

Bevor Emshoff die Aktivitäten der „LemFörderer“ aus 2019 in Erinnerung brachte, sei es der Lemförder Sommer, die Gesundheitsmesse oder der Lemförder Lichterzauber, die alle mit hervorragender Resonanz glänzten, stand der Vortrag Wirtschaft der BASF-Führung auf der Agenda.

Das 1962 gegründete Unternehmen zählt zu den größten Arbeitgebern in der Dümmer-Region. Was 1962 mit 487 Mitarbeitern begann, ist inzwischen auf rund 1800 Beschäftigte angewachsen, machte Geschäftsführerin Christiane Sajdak deutlich. Sowieso habe sich BASF nachhaltige Weiterentwicklung des Standortes Lemförde auf die Fahne geschrieben. In naher Zukunft soll ein Ausbildungszentrum gebaut werden, um jungen Menschen attraktive Berufe bieten zu können.

Bauer Heinrich Schulte-Brömmelkamp unterhielt mit Geschichten aus dem Landleben. Foto: Heidrun Mühlke

„Stargast“ beim Neujahrsempfang war Heinrich Schulte-Brömmelkamp mit seinem Programm „Visionen der Landwirtschaft“. Der Bauer aus Kattenvenne unterhielt seine Zuhörer prächtig mit allerlei Geschichten aus dem Landleben und um seine Frau Erna. 

Bevor der unterhaltsame Abend bei Fingerfood und musikalischer Untermalung Matthias Henseleit am Piano gemütlich ausklang, stellte Bürgermeisterin Stephanie Budke-Stambusch das Projekt des Neubaus einer Sporthalle mit Bewegungsraum an der Stettiner Straße vor. Im zurückliegenden Jahr sei der Zuschlag für die Fördermittel in Höhe von einer Million Euro knapp entgangen. Für dieses Jahr wurde der Antrag neu gestellt.

„Was passiert jedoch wenn es wieder nicht klappt?“ Dann würde nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten gesucht. Für neue ausgewiesene Baugebiete müsse auch für die nötige Infrastruktur besorgt sein. „Aus diesem Grund sind 2,2 Millionen Euro für einen Sporthallenneubau im Haushalt 2020 eingestellt“, versicherte Budke-Stambusch.


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