Buntes Fest für die Gemeinschaft St.-Matthäus-Gemeindefest in Hunteburg ist seit 40 Jahren Tradition

Von Heidrun Mühlke

Nicht etwa Notenpulte, sondern stehende Harfen, so genannte Veeh-Harfen, sind hier im Einsatz. Das musikalische Ensemble sorgte für Glanzlichter. Foto: Heidrun MühlkeNicht etwa Notenpulte, sondern stehende Harfen, so genannte Veeh-Harfen, sind hier im Einsatz. Das musikalische Ensemble sorgte für Glanzlichter. Foto: Heidrun Mühlke

Hunteburg. Mit einem bunten Programm, Basar und Trödelmarkt sowie viel Musik hat die St.-Matthäus-Gemeinde in Hunteburg ihr Gemeindefest am ersten Adventswochenende auf dem Kirchplatz gefeiert.

Schon am Samstagnachmittag startete das Fest, dem sich eine abendliche Andacht und der Heimatsabend auf dem Kirchplatz anschlossen. Nach dem Kindergartengottesdienst am Sonntagvormittag kamen die Besucher zu Erbsensuppe oder Gegrilltem zusammen oder später bei Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus ins Gespräch. Es ist gute Tradition in Hunteburg, dass sich die evangelischen und katholischen Gemeindemitglieder auf dem Kirchplatz treffen, um einige beschauliche Stunden zu verbringen. Das erste Adventswochenende hat die St.-Matthäus-Gemeinde seit mehr als 40 Jahren für dieses Fest reserviert.

Der zweieinhalbjährigen Lina Marie gefiel der von Hand geschnitzte Weihnachtsmann besonders gut. Foto: Heidrun Mühlke

Es ist ein Fest von Gemeindemitgliedern für alle Bürger. Viele kirchliche Gruppen und Kreise beteiligen sich und tragen zum guten Gelingen und gesellige Miteinander bei. Mit von der Partie auch die Konfirmanden, die sich im Verkauf von Pommes, Bratwurst und Co. nützlich machten. Daneben boten die Glücksritter, Hunteburgs Integrativgruppe, frische Waffeln an. Der Überschuss aus dem Fest fließe in die Gemeindearbeit und die brasilianische Kindertagesstätte „Curitiba“.

Auf einen geselligen Nachmittag: Gerda Schafstall, Gabriele Schönfeld, Ralf und Lisa Holtmann sowie Klaus Droste ließen sich den Glühwein schmecken. Foto: Heidrun Mühlke

Gut bestückt war das Kuchen- und Tortenbefehl in der Cafeteria im Gemeindehaus, für das Frauen aus der Gemeinde Lieblingsrezepte hervorgeholt und eine stattliche Anzahl himmlischer Kuchenspezialitäten gebacken hatten.

Alle Hände voll zu tun hatten Annelie Bretz, Anja Frerichs, Marlies Koch, Amy-Sofie Becker, Ingrid Helling, Gerda Schafstall und Annette Knostmann (v.li.) beim Tortenbüffet. Foto: Heidrun Mühlke

Viel Schönes zum verschenken oder selber behalten war beim Basar zu bekommen. Handgefertigtes, von Perlenketten über Strickmützen bis hin zu weihnachtlichen Dekoration hatten viele fleißige Hände hergestellt und auch hier ging der Erlös in die Gemeindearbeit und das brasilianische Projekt. Gleichermaßen auch beim Trödelmarkt, der Gutes aus zweiter Hand für kleines Geld bot.

Handgefertigtes war beim Basar stark nachgefragt. Schwester Lilly Singer bot handgefertigte Halsketten zum Verkauf an. Foto: Heidrun Mühlke

Für musikalische Glanzlichter sorgten das Veeh-Harfen-Ensemble aus Lemförde im Gotteshaus und anschließend der Posaunenchor. Mit Spannung erwarteten die Festbesucher die Verlosung draußen auf dem Kirchplatz. Geschäftsleute hatten attraktive Preise gestiftet die es bei der Weihnachtstombola zu ergattern galt. Nachdem Annelie Bretz dann den Hund über Adventskalender auf dem Markt eröffnet hatte, klang das bunte Treiben mit der Schlussandacht von Pastor Stefan Wallis in den Abendstunden aus.

Die Konfirmanden Tobias und Aron Storck waren mit Eifer in der Pommesbude dabei. Foto: Heidrun Mühlke


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