Live-Übertragung nach Berlin Zukunftsweisende Operationen im Krankenhaus Damme

PM

Die gynäkologische Abteilung des Krankenhaus St. Elisabeth Damme hat unter der Leitung von Chefarzt Dr. Bernd Holthaus neue Operationstechniken vorgestellt, die per Live-Schaltung nach Berlin übertragen wurden. Foto: Krankenhaus DammeDie gynäkologische Abteilung des Krankenhaus St. Elisabeth Damme hat unter der Leitung von Chefarzt Dr. Bernd Holthaus neue Operationstechniken vorgestellt, die per Live-Schaltung nach Berlin übertragen wurden. Foto: Krankenhaus Damme

Damme. Vom Beckenboden-Aufbau mit körpereigenem Material über Brustrekonstruktion bis zur schwierigen Korrektur der Harnblase nach mehrfachen Voroperationen: Die gynäkologische Abteilung des Krankenhaus St. Elisabeth Damme hat unter der Leitung von Chefarzt Dr. Bernd Holthaus neue Operationstechniken vorgestellt, die per Live-Schaltung nach Berlin übertragen wurden.

Anlass war der „FOG-Kongress“ (Forum Operative Gynäkologie), den die gynäkologischen Fachgesellschaften für Brustoperationen, minimalinvasive Operationen und Inkontinenzbehandlung alle zwei Jahre ausrichten – dieses Jahr in Berlin. Als Erster Vorsitzender der Gesellschaft für gynäkologische minimalinvasive Operationen (AGE) war Dr. Holthaus in diesem Jahr Kongresspräsident der Veranstaltung mit über 600 Teilnehmern.

„Unseren Patientinnen können wir so die einmalige Gelegenheit bieten, von unserem spezialisierten Team in Zusammenarbeit mit internationalen Experten auf ihrem Fachgebiet optimal und auf höchstem Niveau operiert zu werden“, freut sich Dr. Holthaus.

Großer Hörsaal

Bei den Live-Operationen sitzen Hunderte von Gynäkologen in einem großen Hörsaal vor den Übertragungsbildschirmen und nutzen die gezeigten Eingriffe zur Weiterbildung und Diskussion. „Das Angebot wird von unseren Patientinnen sehr gut angenommen. Auch hochkomplexe Fälle können auf diese Weise optimal und heimatnah versorgt werden“, ergänzt der leitende Oberarzt der Abteilung, Dr. Haytham Elmeligy.

Auf dem drei Tage dauernden Kongress fanden außerdem Vorträge und Diskussionen zu verschiedensten Themen der Frauenheilkunde statt. Auch Oberärztin Dr. Anneli Ihnen übernahm einen Vortrag zu Narbenproblemen nach vorangegangenem Kaiserschnitt – ein hochaktuelles Thema, an dem zur Zeit intensiv geforscht wird.

Eingespieltes Team

Die Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist sehr zufrieden mit dem Kongress: „Wir sind hier ein eingespieltes und erfahrenes Team. Narkoseärzte, OP-Pflege, Stationsschwestern und wir Gynäkologen arbeiten nahtlos zusammen. So können wir auch komplexe Beschwerdebilder optimal versorgen. Und wir freuen uns natürlich über die hohe Zufriedenheit unserer Patientinnen“, so Dr. Holthaus.

Der Schwerpunkt der gynäkologischen Abteilung des Krankenhaus St. Elisabeth Damme liegt in minimalinvasiven Operationstechniken. Dabei steht die Behandlung von Beckenbodendefekten, bösartigen Veränderungen sowie Endometriose (eine Erkrankung, die starke Regelschmerzen hervorrufen kann) im Mittelpunkt. Hier qualifizierte sich die Abteilung in diesem Jahr als „klinisches Endometriosezentrum“ mit Kooperationspartnern in der gesamten Region. Viele Beschwerden der Frau können im Krankenhaus Damme per „Schlüsselloch-Technik“ operiert werden – sogar manche Arten von Krebs.

Unter anderem werden Spezialsprechstunden für Brusterkrankungen, Inkontinenzbeschwerden und Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs angeboten. Die verschiedenen Sprechstunden finden wöchentlich bis täglich statt. Unter Telefon 05491 60360 ist eine Anmeldung möglich.


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