Mein tierischer Freund Ein bärenstarker Vierbeiner aus Hunteburg

Von Gertrud Premke

Neufundländer Sancho und sein Herrchen Angelo Stolze. Foto: Gertrud PremkeNeufundländer Sancho und sein Herrchen Angelo Stolze. Foto: Gertrud Premke

Hunteburg. Bärenstark, aber doch ganz sanftmütig, lernfähig und lieb, so beschreibt Angelo Stolze aus Hunteburg seinen dreijährigen Neufundländer-Rüden Sancho.

"Um einen Neufundländer mit diesen Eigenschaften aus einer Zucht zu bekommen, musste ich um die 500 Kilometer fahren. Aber diese Fahrt vor drei Jahren war nicht vergebens. Sancho hat mir sofort gefallen und im Alter von neun Wochen ist er zu mir nach Hunteburg gekommen",  berichtet Tierfreund Angelo Stolze. 

"Sancho besuchte nie eine Hundeschule, aber er versteht alles, was ich sage. Leider kann er als Vierbeiner ja nicht antworten, aber Sancho folgt allen Anweisungen", fährt der Liebhaber der Rasse Neufundländer fort, der die Erziehung selbst in die Hand nahm.

Sancho schmiegt sich an - und wirkt wie ein kleiner Braunbär. Foto: Gertrud Premke

Der Hund ist besonders lieb und weiß sich in Szene zu setzen. Dann springt sein majestätischer kräftiger Körper an seinem Herrchen empor und es sieht aus, als wenn ein Bär auf zwei Beinen steht. Er möchte ganz lieb auffallen und freut sich, wenn Zweibeiner sein langes außerordentlich weiches Fell streicheln. Seine treuen Augen strahlen dann vertrauensvoll.

Ein dichtes Fell

Sancho stand und steht Angelo Stolze in guten und weniger guten Zeiten bei. Auf ihn ist vollkommen Verlass. Er liebt lange Spaziergänge und Bewegung in freier Natur. Sein dichtes Fell, wie bei Neufundländern üblich, schützt vor jedem Wetter.

Das ursprüngliche Zuhause der Hunderasse ist das kanadische Neufundland. Die genaue Herkunft dieses kräftigen Hundes liegt ein wenig im Dunkeln. Man vermutet, das sich europäische Hunde ursprünglich mit den Hunden der auf der Insel lebenden Indianer vermischt haben. Seine stattliche Größe, sein massiger Kopf und das lange Fell haben ein wenig Ähnlichkeit mit Braunbären, aber außer des äußeren Erscheinungsbildes hat er vom Wesen mit dem großen Raubtier nichts gemeinsam. 

Innige Zweisamkeit

Sancho wirkt eher wie ein großer Kuschelbär, zudem ist er sehr anhänglich, ganz gelassen und kann ausgesprochen fröhlich sein. "Wenn sich Sancho freut, macht er immer einen Buckel und tanzt und freut sich im Kreis herum, was recht lustig aussieht", so der gutherzige Tierfreund, der seinen Sancho nicht missen möchte und ganz, ganz vieles mit ihm gemeinsam unternimmt. Es ist eine innige Zweisamkeit entstanden. Hier stimmt einfach die Chemie zwischen Mensch und Vierbeiner.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN