Mein tierischer Freund Dogge Emil aus Drohne flößt Respekt ein

Von Martin Nobbe

Blick vom Beifahrersitz. Dogge Emil und Herrchen Egon Lange. Foto: Martin NobbeBlick vom Beifahrersitz. Dogge Emil und Herrchen Egon Lange. Foto: Martin Nobbe

Stemwede-Drohne. Egon Lange aus Drohne hat ein Faible für große Hunde. Als seine Deutsche Dogge durch ein Unglück im Alter von nur drei Jahren verstorben war, hatte es keine 30 Tage gedauert, als Emil, ebenfalls eine Deutsche Dogge, im Alter von neun Wochen bei Langes eine neue Heimat fand.

Bekannte hatten den rüstigen Rentner seinerzeit auf einen Züchter aufmerksam gemacht, der gerade einen Wurf von acht Deutschen Doggen im Angebot hat. Egon Lange ist hingefahren und hatte die Qual der Wahl und sich sofort in den kleinen Rüden Emil verguckt. 

Unter den Fittichen von Egon Lange hat sich Emil inzwischen zu einer stattlichen Dogge von siebeneinhalb Jahren gemausert,  die überhaupt keine Berührungsängste gegen über Fremden kennt. Nur bei Katzen und Wild da kommt bei Emil der Jagdhund durch. Dem Betrachter flößt der stattliche Rüde sofort Respekt ein. "Das soll mein Emil auch", schmunzelt der Besitzer. 

Freundschaft geschlossen

Der Rüde ist wachsam und hat den Fremden schon längst im Blick. Beim Näherkommen zieht Emil kräftig an der Leine um den Fremden zu beschnüffeln. Und hat sofort Freundschaft geschlossen, als er von dem Fremden ein kleines Leckerli bekommt. Jetzt kommt Emil in Fahrt und will immer nur spielen und gestreichelt werden. Und Emil hat es richtig drauf und gibt sogar Pfötchen um noch mehr Leckerlis zubekommen. Und wenn das nicht mehr hilft, dann gibt der Hund so lange Laut, bis er auch das letzte Leckerli verputzt hat.

Unterwegs auf dem Stoppelfeld. Egon Lange und Hund Emil. Foto: Martin Nobbe

Tägliche Spaziergänge (nur mit Leine) stehen bei Emil auf dem Programm. Auf den abgernteten Feldern ist Emil dann in seinem Element und buddelt gelegentlich, allerdings nur bei gutem Wetter, auch schon mal nach Ratten oder Mäusen. "Diese Viecher sind Emil nämlich ein Dorn im Augen", so Egon Lange in einem Gespräch mit unserer Zeitung.

Zur Sache

Deutsche Dogge
Die Deutsche Dogge ist ein von der FCI anerkannte deutsche Hunderasse. Ihr Wesen wird als freundliche, liebevoll und anhänglich beschrieben. Deutsche Doggen haben eine sehr hohe Reizschwelle. Im Umgang mit Menschen und Artgenossen ist die Deutsche Dogge sehr verträglich. Bei entsprechender Sozialisierung ist auch das Zusammenleben mit anderen Haustieren kein Problem. Die Dogge nimmt interessiert am Leben ihrer Menschen teil und möchte bei allem mit dabei sein. Sie ist aber trotz ihres menschenbezogenen Charakters weniger unterwürfig als die meisten anderen Rassen.

"Regen mag mein Emil überhaupt nicht. Da bleibt er lieber zu Hause oder fährt mit mir im Wagen spazieren und lässt sich den Fahrtwind um die Nase wehen". Ein Bild für die Götter wenn Emil dann auf der Beifahrerseite einsteigt und sofort Platz nimmt. Ein Leben ohne Dogge kann sich Lange überhaupt nicht vorstellen und wünscht sich, dass sein Emil noch viele Jahre gesund und munter bleibt.


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