Kinderschützenkönigin proklamiert Marlen holt den Hunteburger Adler mit einem Meisterschuss von der Stange

Von Martin Nobbe

Daumen hoch. Kinderkönigin Marlen versteht es zusammen mit Prinz Marvin zu repräsentieren. Foto: Martin NobbeDaumen hoch. Kinderkönigin Marlen versteht es zusammen mit Prinz Marvin zu repräsentieren. Foto: Martin Nobbe
Martin Nobbe

Hunteburg . Drei Tage lang wird in Hunteburg Schützenfest gefeiert – bis einschließlich Montag. Der letzte Tag steht jeweils ganz im Zeichen des Kinderschützenfestes. Dass dann beim Schießen um die Königswürde der Kinder die neue Majestät der Erwachsenen, nämlich Dirk Helling, für die Buchführung zuständig ist, dürfte in Hunteburg ein Novum sein.

Dem Festumzug durch den liebevoll in Grün und Weiß geschmückten Ort schlossen sich am Pastorat auch die Kinder an. Nach einer kurzen Begrüßung (mit einer leicht angeschlagener Stimme) durch Vizepräsident Frank Ströbel auf dem Festplatz, konnte der Kampf um die Kinderkönigswürde beginnen. Beinahe sofort. 

Foto: Martin Nobbe

25 Kandidaten

Erst einmal musste Ströbel den Adler so platzieren und in Form bringen, dass alles seine Richtigkeit hatte. Geschossen wird in Hunteburg mit der Armbrust. Insgesamt 25 Mädchen und Jungen hatten sich zum Wettkampf angemeldet und sich bei König Dirk Helling, der am Vortag proklamiert worden war und nun die Schreibarbeit übernahm, mit Namen und Alter eintragen lassen. 

Wem gelingt der entscheidende Schuss? Foto: Martin Nobbe


Unter der Aufsicht von Alfons Dultmeyer und einer vorherigen Einweisung von Vize Frank Ströbel wurde das Kinderkönigsschießen von König Fynn Klanke, für den nun ein Nachfolger gesucht wurde, eröffnet. Unter den Teilnehmern befand sich auch der 11-jährige Noah Schilling, der sich einiges vorgenommen hatte und  unbedingt Kinderkönig werden wollte. Bei Noah lief alles nach Plan, hatte er doch in der ersten Runde gleich den Kopf des Adlers voll erwischt.

Noah präsentiert seine Trophäe des Adlers. Foto: Martin Nobbe


Kinderkönigsgschießen

Wer holte die Trophäen?
 Lenja Schröder (Apfel), Lea-Marie Vogelpohl (Zepter), Luisa Dörfler (Krone), Lenja Schröder (Ring), Luisa Dörfler (rechtes Bein), Lenja Schröder (linkes Bein), Tim Meyer (Schwanz), Noah Schilling (Kopf) und Marlen Rosemeyer (Rumpf – und somit Kinderschützenkönigin 2019).

Überraschte Königin

In der Zwischenzeit waren Apfel, Zepter, Krone, Ring, rechtes Bein, linkes Bein, Schwanz, Kopf und rechter Flügel gefallen. Dann war Marlen Rosemeyer am Start und schoss. Sie folgte offenbar der Anleitung Ströbels besonders exakt –  nach ihrem Schuss fiel der Rumpf des Adlers zu Boden. Damit hatte offenbar noch keiner gerechnet. Marlen konnte es erst gar nicht recht glauben, als sie von allen beglückwünscht wurde. Noah Schilling  ging in Sachen Majestät leer aus. Er nahm es sportlich und kann im nächsten Jahr wieder um den Titel Kinderkönig kämpfen.  

Zum neuen Hunteburger Kinderthron gehören: Königin Marlen Rosemeyer, Prinz Marvin Schmidt, Adjutant Tim Meyer sowie die beiden Ehrenpaare Fynn Klanke und Leni Meyer und Marcel Cukadar und Maria Dörfler.


Die stolzen Königinnen-Eltern, Markus und Anne Rosemeyer aus Schwegermoor, mit ihrer Tochter Marlen, die die entscheidende Adlertrophäe präsentiert. Foto: Martin Nobbe


Die neuen Regenten des Hunteburger Kinderschützenvolkes: Königin Marlen Rosemeyer und Prinz Marvin Schmidt zusammen mit dem Hofstaat. Foto: Martin Nobbe



Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN