2020 auch Bohmter Brombeeren Himbeeren aus dem Wittlager Land sind besonders gefragt

Sonnengereift, süß und obendreni gesund: Selbstgepflückte Himbeeren aus der Gemeinde Bohmte. Foto: Martin NobbeSonnengereift, süß und obendreni gesund: Selbstgepflückte Himbeeren aus der Gemeinde Bohmte. Foto: Martin Nobbe

Herringhausen. "Aktuell haben wir reichlich Himbeeren", sagt Landwirt Volker Niemeyer. Das Gespräch auf dem Himbeerfeld an der Lingener Straße in Bohmte-Herringhausen wird immer wieder von Selbstpflückern unterbrochen, die ihre Himbeeren wiegen lassen und bezahlen.

Vor 17 Jahren hat Volker Niemeyer  neben der Mastbullenhaltung mit dem Himbeeranbau begonnen. "Eine richtige Entscheidung", wie er rückblickend sagen kann. Das neue Feld unweit des Parkplatzes zwischen seiner Hofstelle und dem Kreisel Leckermühle wird seit 2018 ebenfalls sehr gut angenommen. Aufgrund günstiger Standort- und Bodenverhältnisse hat sich der Himbeeranbau des bäuerlichen Familienbetriebes optimal entwickelt. Auf aktuell etwa 35 000 Quadratmetern werden zwei Sorten auf drei Standorten am Hof, unweit des Friedhofs und am Mittellandkanal angebaut.


Tanja und Tim waren mit Hund Rio als Selbstpflücker in einem der Himbeerfelder von Volker Niemeyer in Bohmte-Herringhausen mit guter Ausbeute aktiv. Foto: Martin Nobbe


    

Niemeyers Himbeeren gibt es von Ende Juni bis Anfang August an jedem Tag (auch sonntags) morgens ab 8 Uhr. Gepflückt werden kann bis zum Einbrechen der Dunkelheit. Die Pflücker kommen aus dem gesamten Landkreis Osnabrück, aber auch aus dem Raum Minden-Lübbecke und dem Kreis Herford. "Ganz treue Himbeerfreunde kommen jedes Jahr sogar eigens aus Oldenburg und Ostfriesland", berichtet Niemeyer. Da es erfahrungsgemäß wegen der großen Nachfrage zu Nachreifeengpässen kommen kann, empfiehlt Volker Niemeyer sich unter Telefon: 05473/696 vorher anzumelden.

Ab 2020 werden in Herringhausen auch Brombeeren angebaut. Niemeyer wird sich komplett auf den Anbau konzentrieren. Die Bullenmast wird aufgegeben. "Uns Landwirten wird das Leben sehr schwer gemacht. Kontrollwahn und Überbürokratisierung  lassen den Bauern kaum Luft zum Atmen. Wir sind in einer Zeit der Klimahysterie die Prügelknaben von Politik und Medien. Da konzentriere ich mich lieber auf Himbeeren und bald auch auf Brombeeren." Der Zuspruch seiner Kunden gibt ihm Recht.


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