Monika Schuhknecht's Oase Die etwas andere "kleine Farm" in Bohmte-Herringhausen

Von Von Martin Nobbe

Schön beisammen bleiben, Kükenfreunde! Hund "Blacky" passt auf. Foto: Martin NobbeSchön beisammen bleiben, Kükenfreunde! Hund "Blacky" passt auf. Foto: Martin Nobbe

Herringhausen. Tiere sind nicht einfach nur Tiere. Tiere sind mehr, denn sie können als Geschöpfe Menschen viel geben. Monika Schuhknecht aus Herringhausen ist begeisterte Hobbyzüchterin und seit fast drei Jahren Mitglied im Bohmter Geflügelzuchtverein.

 "Mein Hobby sind Tiere, sie müssen stets mit Respekt behandelt werden, sie sind mir ans Herz gewachsen", sagt die 64-jährige Tierfreundin aus dem Wittlager Land. Sie stammt aus dem Altkreis, ist hier zu Hause und fühlt sich ihrer Heimat, dem ländlichen Raum, verbunden. Das Leben mit Tieren gehört da selbstverständlich dazu.

Monika Schuhknecht mit zwei tierischen Freunden. Foto: Martin Nobbe


Neben zahlreichen Hühnern und Gänsen hat bei ihr  auch der Chiwawa-Spitz-Mischling "Blacky" eine neue Heimat gefunden. Mit diesem pfiffigen Wachhund auf ihrer kleinen "Farm"  hat sich Monika Schuhknecht ein kleines Paradies geschaffen, wo Ruhe, Natürlichkeit, Harmonie und Zufriedenheit förmlich greifbar sind. Hektik muss draußen bleiben.Turbulente Episoden natürlich nicht ausgeschlossen. Wie im richtigen (Menschen-) Leben.

Küken auf Abwegen

 So erinnert sich Monika an eine Begebenheit, als ihre Küken im Garten mal wieder ausgebüxt waren und "Blacky" die niedliche Kükenschar in sprichwörtlicher Hütehundmanier wieder zusammengetrieben hatte. 

Wer mit Tieren lebt, übernimmt immer auch Verantwortung und baut eine Beziehung auf. Und zwar auf Dauer.  Genau das ist der Grund, "warum Tiere uns so gut tun", sagt Carola Otterstedt, Leiterin der Stiftung "Bündnis Mensch und Tier".

Eine Tier-Oase 

Wenn Monika Schuhknecht schnatternd oder piepsend begrüßt wird, die Tiere nicht von ihrer Seite weichen oder Kükenversteher  "Blacky" eine muntere Kükenschar  auf Freigang väterlich behütet und sie hechelnderweise nicht mehr aus den Augen lässt, dann ist das Vertrauen in der Tier-Oase sichtbar,erlebbar. Und es wird klar: Tiere sind keine Sache. Unterschiedliche Charaktere auszubilden und Gefühle zu empfinden, diese Fähigkeiten besitzen sowohl Mensch als auch Tier.  

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln", schrieb einst Mahatma Gandhi, der als Pazifist und gewaltfreier Widerstandskämpfer gegen die britische Besatzung in Indien Weltgeschichte schrieb und eigentlich Mohandas Karamchand Gandhi hieß. Der Name "Mahatma" wurde ihm von seinen Anhängern verliehen. Er bedeutet "große Seele". 


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