Trotz Investitionen ist es schon wieder eng Alle Bohmter Eltern sollen mit Kindergartenplätzen versorgt werden

Dank der großen Baumaßnahme im evangelischen Kindergarten Hunteburg gibt es jetzt dort Fächer für jedes Kind. Foto: Karin KemperDank der großen Baumaßnahme im evangelischen Kindergarten Hunteburg gibt es jetzt dort Fächer für jedes Kind. Foto: Karin Kemper

Bohmte/Herringhausen/Hunteburg. Im Rahmen des Kindergartenkonzeptes wurden in der Gemeinde Bohmte mehr als 5 Millionen Euro in die Kindergärten in den drei Ortschaften der Gemeinde investiert. In den Ortsratssitzungen in Herringhausen und Hunteburg teilte Erste Gemeinderätin Tanja Strotmann mit, dass es trotzdem in den Kindergärten und Krippen schon wieder eng werde.

Der Gemeinde Bohmte komme es zugute, dass während der Baumaßnahmen neue Räume entstanden sind, so Strotmann, die nun wieder umgewidmet werden könnten. Sie erläuterte dass in Herringhausen und Bohmte 9 beziehungsweise 16 Kindergartenplätze und in Hunteburg 9 Krippenplätze fehlten. Für die neuerlichen Probleme führte sie drei Faktoren an. Zum einen lägen die Geburtenzahlen deutlich höher als in den Prognosen des Landkreises. Hinzu seien die Beitragsfreiheit für Kindergartenkinder und die neue Regelung, dass Kinder, die noch nicht eingeschult werden, im Kindergarten bleiben.

Gut investiert

Der Hunteburger Ortsbürgermeister Norbert Kroboth macht in der Sitzung im Gasthaus Trentmann deutlich, dass die Gemeinde Bohmte bei den Baumaßnahmen im evangelischen und katholischen Kindergarten mit rund 850.000 beziehungsweise rund 1.000.000 Euro mit im Boot sei. Er betonte: "Das ist bestimmt gut investiertes Geld."

Arnd Sehlmeyer, der Ortsbürgermeister von Herringhausen-Stirpe-Oelingen, verwies in der Sitzung im Feuerwehrhaus Herringhauser auf die Bedeutung von Kindergarten und Krippe für die Schule: "Es ist wichtig, dass die Kinder in der Ortschaft bleiben."

"Wir sind dabei zu regeln, dass jeder, der zum 1. August einen Platz in Krippe oder Kindergarten braucht, ihn auch bekommt", sagte die Erste Gemeinderätin. Sie fügte hinzu, dass die Gemeinde Bohmte von einer Welle überrollt werde, "die sehr schön ist".


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