Neue Räume im Familienzentrum bezogen Frischer Wind bei Wirbelwind in Bohmte

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Im neuen Familienzentrum Wirbelwind fühlen sich Kinder und Erwachsene wohl. Davon konnten sich Vertreter von Verwaltung und Politik beim Ortstermin überzeugen. Foto: Kerstin BalksIm neuen Familienzentrum Wirbelwind fühlen sich Kinder und Erwachsene wohl. Davon konnten sich Vertreter von Verwaltung und Politik beim Ortstermin überzeugen. Foto: Kerstin Balks

Bohmte. Mehr Platz für die kleinen Wirbelwinde, aber auch für deren Eltern und Erzieher: Die neuen Räume der Kindertagesstätte und des Familienzentrums an der Neustadtstraße in Bohmte sind fertig und beeindrucken durch vielfältige Nutzungsmöglichkeiten.

Eigentlich sind es zwei Anbauten, um die der Kindergarten erweitert wurde: Ein kleinerer für die Krippe, die bereits im vergangenen November eröffnet wurde, und jetzt der große Anbau mit Funktions- und Sozialräumen und den Räumlichkeiten für das Familienzentrum. 

Geschafft! Dieser Tage werden die Räume im neuen Anbau des Kindergartens Wirbelwind bezogen. Auch die Außenanlagen sind in Arbeit. Foto: Kerstin Balks

Der helle zweistöckige Bau verfügt nun im Erdgeschoss über ein Café für Eltern mit einem vorgelagerten Spielzimmer für den Nachwuchs, eine lichtdurchflutete Mensa mit angrenzender Küche und über eine große Halle mit allerlei Sportgeräten, die aber auch für Vorträge, Feste und Aufführungen genutzt werden kann. Darüber hinaus befinden sich hier ein gut ausgestattetes Forscherzimmer, ein Ruheraum mit einem prächtigen Wandbild, auf dem unser Sonnensystem dargestellt ist, Räume für Arbeiten in kleinen Gruppen, sowie diverse Hauswirtschafts- und Abstellräume.

Ein ganzes Universum bewacht den Schlaf der Kinder im neuen Ruheraum des Kindergartens Wirbelwind. Foto: Kerstin Balks

Das Obergeschoss steht mit einem Sozialraum und einem Konferenzraum den Mitarbeitern der Einrichtung zur Verfügung. Alle Räume der Einrichtung präsentieren sich in heiteren Farben, funktional und dennoch wertig. Sind sind von hoher Aufenthaltsqualität – nicht nur für die derzeit 116 Kinder, die in sechs Gruppen betreut werden, sondern auch für die 30 Mitarbeiter

Viel Platz zum Spielen, Turnen und Toben, aber auch für Feste und Aufführungen bietet die Turnhalle im neuen Anbau des Kindergartens Wirbelwind. Foto: Kerstin Balks

2,1 Millionen hat die Baumaßnahme gekostet und blieb damit im veranschlagten Rahmen. Den Löwenanteil übernahm die Gemeinde, Fördergelder aus dem Konjunkturpaket und der Krippenförderung von Bund bzw. Land kamen hinzu.

"Buschwerk"

Beeindruckt zeigten sich die Erste Gemeinderätin Tanja Strotmann, Fachdienstleiterin Alexandra Lösche-Uhtbrok, Ortsbürgermeister Thomas Rehme und sein Stellvertreter Mathias Westermeyer, aber auch Peter Hilbricht vom Schulförderverein, der sich noch gut an das Jahr 1995 erinnern konnte, als er selbst mit anderen Eltern die Außenanlagen am "alten" Kindergarten mitgestaltet hatte. 

Im Forscherzimmer des Kindergartens Wirbelwind kommt auch schon mal der Plüschhase unters Mikroskop. Foto: Kerstin Balks

Apropos Außenanlagen: Der Neubau nahm natürlich einen Teil dieser Außenanlagen in Anspruch. Dass der Kindergärten dennoch nicht auf ausgedehnte Outdoor-Spielmöglichkeiten verzichten muss, liegt daran, dass eine angrenzende in die Jahre gekommene Parkfläche – "Buschwerk", wie Hilbricht es formulierte – in das Kindergartengelände integriert werden konnte. In diesem Zusammenhang lobte Einrichtungsleiterin Andrea Friedrich die Nachbarschaft, die dem Kindergarten sehr positiv gegenüberstehe.  

"OP am offenen Herzen"

Beeindruckend sei aber auch die logistische Leistung und die Geduld von Eltern und Erzieherinnen während der Bauzeit, bei der es sich gewissermaßen um eine "OP am offenen Herzen" gehandelt habe, lobte Anne Elbers vom Bohmter Architekturbüro Nordhoff. Das Büro von Martin Nordhoff hatte gemeinsam mit Verwaltung und Kindergartenteam die Pläne für die Neubauten entwickelt. 2014 war die Idee geboren worden, im November 2017 war Baubeginn, im darauffolgenden Februar konnte Richtfest gefeiert werden, die Krippeneinweihung erfolgte im November, und dieser Tage beginnt die "Eroberung" der weiteren Räume durch die kleinen Wirbelwinde. 



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