Mitelaltermarkt in Bohmte-Arenshorst Absinth, Schmiedekunst und ein Aussätziger

Von Helge Holz

Aussätzig und ein bisschen gruselig: ‚Ede, der Ranzige' “strich auf dem Mittelaltermarkt umher... Fotos: Helge HolzAussätzig und ein bisschen gruselig: ‚Ede, der Ranzige' “strich auf dem Mittelaltermarkt umher... Fotos: Helge Holz

Bohmte. Bohmte-Arenshorst. Zum dritten Mal hatte jetzt die Varus-Marktschmiede ins Mittelalter eingeladen. Rund um die St.-Johannis-Kirche im Bohmter Ortsteil Arenshorst ließ das Team um Carsten Bischof und Dr. Bianca Kottrup-Bischof die Vergangenheit wieder lebendig und erlebbar werden.

Für die Unterhaltung an diesem Wochenende sorgten die drei Tavernenbrüder sowie Ede, der Ranzige, der zu Fuß über das Ausstellungsgelände zog und die Besucher in seinen Bann zog. Auch in lukullischer Hinsicht ging es historisch zu. In der Taverne standen Met und Absinth im Angebot. Zahlreiche Händler boten ihre Waren an und machten das Flanieren an mittelalterlich anmutenden Verkaufsständen möglich. Wer wollte und Lust zum Ausprobieren hatte, konnte sich im Bogenschießen üben. 

Anreise aus der Tschechischen Republik

Die weiteste Anreise hatten Vaclav Kopecky und Marie Martiskova. Die beiden kamen extra des Marktes wegen aus der Tschechischen Republik. Hier präsentierten sie alles, was eine Schmiede für den Mittelalterfan bereithalten sollte. Einblicke ins frühere Leben gewährte zudem ein Heerlager. Die Gruppen Blümchen Mitgart und Lupus et corvus ließen das Leben anno dazumal wieder aufleben. Auf die kleinen Besucher wartete Steffies bunte Welt, wobei ihr Puppenspiel nicht nur ein junges Publikum fand. Vom Mittelalter inspiriert war auch der Abendgottesdienst in der St.-Johannis-Kirche.

Mittelalterliches Handwerk und allerlei altertümlich anmutende Produkte waren auf dem Markt verfügbar. Foto: Helge Holz
Das Puppenspiel verzauberte nicht nur die anwesenden Kinder. Foto: Helge Holz



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