Sohn gibt entscheidenden Hinweis Bohmterin freut sich über Hauptgewinn des Lionskalenders

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Den Hauptgewinn des Lions-Adventskalender nahm Irina Arzer in der Sparkasse Bohmte entgegen. Mit dabei (von links): Thomas Ruppel, Rainer Brackmann und Heinrich Mackensen sowie der Sparkassenlöwe, der bei einem Lionstermin einfach nicht fehlen durfte. Foto: Karin KemperDen Hauptgewinn des Lions-Adventskalender nahm Irina Arzer in der Sparkasse Bohmte entgegen. Mit dabei (von links): Thomas Ruppel, Rainer Brackmann und Heinrich Mackensen sowie der Sparkassenlöwe, der bei einem Lionstermin einfach nicht fehlen durfte. Foto: Karin Kemper

Bohmte. Zum fünften Mal gab der Lionsclub Bad Essen Wittlager Land einen Adventskalender für den guten Zweck heraus. Zum fünften Mal gab es als Hauptgewinn einen Geldpreis von 500 Euro.

Die Geldübergabe erfolgte mehr als vier Wochen nach Weihnachten in der Sparkasse in Bohmte. Der Termin hat gleich mehrere Gründe. Zum einen lagen die Feiertage rund um Weihnachten und Neujahr so, dass eine Kontaktaufnahme nicht ganz schnell erfolgen konnte. Zum anderen brauchte die Gewinnerin erst einen Anruf ihres Sohnes, der sagte: „Habt ihr schon geguckt? Ihr habt, glaube ich, gewonnen.“ Das stimmte. So wurde das innerfamiliäre Geschenk besonders wertvoll. Die Gewinnerin heißt Irina Arzer und kommt aus Bohmte.

Gute Verteilung

Bei der Geldübergabe meinte Heinrich Mackensen, der bei den Lions für die Organisation des Adventskalenders zuständig ist: „Die Hauptgewinne wurden gut verteilt, wir sind in den verschiedenen Gemeinden gewesen – zweimal bislang nur in Ostercappeln.“

Auf den Gewinner haben die Herausgeber keinerlei Einfluss. Schließlich weiß niemand im Vorfeld, wer den Kalender mit dem Hauptgewinn erwirbt. Und nicht nur beim ersten Preis gilt: Die Gewinner müssen sich mit den Sponsoren in Verbindung setzen. Thomas Ruppel, Leiter der Marktdirektion Wittlage der Sparkasse Osnabrück, sagte: „Wir stellen die 500 Euro als Hauptpreis jedes mal gerne zur Verfügung“.

Ein Selbstläufer

Rainer Brackmann, Präsident der Wittlager Lions, erinnerte daran, dass in den ersten Jahren immer wieder erklärt werden musste, wie das Gewinnen mit dem Lionskalender funktioniert. Das sei vorbei: „Der Adventskalender ist mittlerweile ein Selbstläufer.“ Mackensen ergänzte: „Wir haben die komplette Auflage von 2000 Stück verkauft.“ Nun werde darüber nachgedacht, die Zahl zu erhöhen. Der Erlös der 2018er-Ausgabe fließt dem Eisenzeithaus am Knostweg in Venne zu. Dort soll ein neuer Fachwerkspeicher entstehen. Die 7500 Euro, die bei der Kalenderaktion übrig bleiben, finanzierten einen erheblichen Teil.

Lokales Projekt wichtig

Einigkeit herrschte bei der Übergabe: Eine Aktion für den guten Zweck funktioniert immer dann besonders gut, wenn ein lokales Projekt gefördert wird. Dann wisse man, dass das Geld zu 100 Prozent ankomme.


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