Sängerin Karin Steer zu Gast Konzert am 6. Januar in der Mutterhauskapelle Lemförde

Von Christa Bechtel

Eigens für eine Probe kam die Sängerin Karin Steer (hinten stehend) nach Lemförde ins Mutterhaus, um mit Barbara Gadow (sitzend von links), Heike Garbe, Wiltrud Althoff-Stange und Karin Heintze zu musizieren. Foto: Christa BechtelEigens für eine Probe kam die Sängerin Karin Steer (hinten stehend) nach Lemförde ins Mutterhaus, um mit Barbara Gadow (sitzend von links), Heike Garbe, Wiltrud Althoff-Stange und Karin Heintze zu musizieren. Foto: Christa Bechtel

Lemförde. Alle Jahre wieder dürfen sich die Besucher von nah und fern Anfang Januar auf ein besonderes Konzert in der Kapelle des Diakonissen-Mutterhauses Altvandsburg in Lemförde freuen. Zum Fest der Heiligen Drei Könige, nämlich am Sonntag, 6. Januar 2019, um 17 Uhr ist es wieder soweit.

Auf dem Programm des kommenden Konzerts mit geistlichen Liedern und Arien stehen Werke von Händel, Bach, Vivaldi, Cornelius, Frank und Schumann. Ausführende sind die Sängerin Karin Steer aus Ansbach mit ihrer ausdrucksstarken Altstimme, sowie Wiltrud Althoff-Stange (Blockflöten), Heike Garbe (Blockflöte/Querflöte), Barbara Gadow (Querflöte und Truhenorgel), und Karin Heintze (Truhenorgel und Klavier).

Abschied und Neues

Manch einer erinnert sich jetzt vielleicht, dass die vier Letztgenannten eigentlich Anfang 2018 ihr Abschiedskonzert in der Mutterhauskapelle gaben. Dazu erklärt Wiltrud Althoff-Stange: „Die Lied- und Oratoriensängerin Karin Steer lernten wir kennen, als wir uns von unserem ‚Trio flauto dolce‘ verabschiedeten. Da wir eine gemeinsame Liebe für das Zusammenwirken von menschlicher Stimme und Blockflöten entdeckten, wuchs der Wunsch, einen eigenen Lieder- und Arienabend zu veranstalten, bei dem die Stimme von Karin Steer in manchen Werken von Flötenstimmen umspielt wird. So spielen wir Instrumentalisten in diesem Konzert eine untergeordnete, mehr dienende Rolle. Solistin des Abends ist Karin Steer mit ihrer warmen Altstimme.“

Weiter verrät die Flötistin bereits im Vorfeld der Veranstaltung: „In den Gesangspausen musizieren wir einzelne Sätze aus einem „Concerto für Blockflöte, zwei Querflöten und Basso continuo“ von Antonio Vivaldi.“ Das Konzert endet mit dem Lied zum Mitsingen „Von guten Mächten“.

Umfassende Ausbildung

Karin Steer wird Lieder und Arien von Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, Peter Cornelius, César Frank und Robert Schumann zu Gehör bringen. Sie wurde in Esslingen am Neckar geboren und wuchs im fränkischen Ansbach auf. An der Musikhochschule „Mozarteum“ studierte Karin Steer fünf Jahre Sologesang bei Prof. Monika Lenz sowie Lied und Oratorium bei Prof. Heiner Hopfner. Weitere wertvolle Anregungen für ihr Singen erhielt sie durch zahlreiche Seminare und Meisterkurse wie bei Nikolaus Harnoncourt, Cheryl Studer und Peter Maus, aber auch durch eine dreijährige Fachschulausbildung zur Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin. Seit vielen Jahren tritt sie als Konzertsängerin auf, vor allem im Bereich Kirchenmusik. Ihr Lieblingskomponist ist übrigens Bach. Das gleiche Konzert findet am darauffolgenden Abend am Montag, 7. Januar, 20 Uhr, nochmals in der St. Marien Kirche Burlage statt.


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