Markenzeichen der Kirche St. Johannis Spende des Kulturrings Bohmte fließt in Restauration der Orgel

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Edith Schröder vom Kulturring Bohmte übergibt den Scheck über 800 Euro für die Restauration der Orgel an Pastor Andreas Pöhlmann. Foto: Bastian RabeneckEdith Schröder vom Kulturring Bohmte übergibt den Scheck über 800 Euro für die Restauration der Orgel an Pastor Andreas Pöhlmann. Foto: Bastian Rabeneck

Arenshorst. Die Restauration der Orgel in der Arenshorster Kirche St. Johannis rückt wieder einen Schritt näher. Zu verdanken ist das dem Kulturring Bohmte, der die Spenden aus dem traditionellen Adventskonzert an Pastor Andreas Pöhlmann von der evangelisch-lutherischen Gemeinde übergab.

„Ein großer Dank dafür geht natürlich an das Publikum vom Adventskonzert“, sagte Pöhlmann bei der Spendenübergabe. 800 Euro waren bei der wie immer gut besuchten Veranstaltung am ersten Advent zusammengekommen. „Der Kulturring nutzt die Arenshorster Kirche regelmäßig für Konzerte“, sagte Edith Schröder vom Vereinsvorstand. „ Das Adventskonzert ist seit 35 Jahren fester Bestandteil unseres Programms.“ Da sei es nur gerecht, dass auch die Gemeinde davon profitiert.

Renovierung 2020

Die Spende ist bereits fest verplant und soll für die Restauration der Kirchenorgel eingesetzt werden. „Das Instrument stammt aus den späten Sechzigern“, erklärte Pöhlmann. Ungefähr zur selben Zeit sei die Kirche auch das letzte Mal renoviert worden. Eine neuerliche Überarbeitung des teilweise von Feuchtigkeit geplagten Gebäudes ist für das Jahr 2020 geplant. Dann soll auch die Orgel restauriert werden. „Die Spende des Kulturrings mitgerechnet, haben wir inzwischen 6600 Euro zu diesem Zweck gesammelt“, sagte Pöhlmann. Trotzdem fehlt aktuell noch über die Hälfte der benötigten Summe: Rund 20000 Euro sind für die Restauration veranschlagt.

Das Instrument habe über die Jahre besonders an den Temperaturschwankungen gelitten, durch die sich viele Bauteile verzogen haben. Zudem würden sich die Orgelpfeifen immer wieder verstimmen. „Auch einige Plastikteile, die in den sechziger Jahren gerne verbaut wurden, sind porös geworden und müssen ersetzt werden“, fasste Pöhlmann zusammen.

Reparatur bessere Variante

Teures Instrument: Rund 20000 Euro wird die Restauration der Arenshorster Orgel kosten. Foto: Bastian Rabeneck

Es habe zwar Überlegungen gegeben, eine Orgel aus einer anderen Gemeinde zu leihen, ein Fachmann sei aber zu dem Schluss gekommen, dass die Reparatur des Instruments die bessere Variante ist – nicht zuletzt, weil die Orgel auch ein Markenzeichen der Kirche ist. „Sie ist genau mittig auf der Empore über dem Altar positioniert“, sagte Pohlmann. Dadurch könne die Gemeinde auch den Organisten beim Spielen sehen, was in vielen anderen Kirchen nicht möglich sei.


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