Kindergartenerweiterung läuft Das Warten in Hunteburg hat bald ein Ende

Von Lars Herrmann



Hunteburg. Das Warten hat bald ein Ende: „Wir werden die neuen Räume am 5. Januar beziehen können“, sagt Julia Lichter. Sie leitet den evangelischen Kindergarten in Hunteburg. Etwas mehr als ein Jahr wird dann vergangen sein, seit die ersten Bagger angerückt kamen.

Was genau ändert sich? Die Krippengruppe bekommt ein komplettes Haus dazu. Auch die Mitarbeiterinnen profitieren davon, schließlich sind Sozialräume eingeplant worden. „Die Heilpädagogin zum Beispiel erhält einen eigenen, angemessenen Arbeitsplatz“, berichtet Julia Lichter. Auch ein Atelier und ein Musikraum sind bereits vergeben.

Die Putzfrauen dürfen sich zudem auf bessere Lagerungsmöglichkeiten freuen, die Erzieherinnen können Büromaterial gesondert platzieren. „Das wird eine schöne, moderne Einrichtung“, ist sich die Leiterin sicher. Maximal 58 Kinder könnten dann betreut werden.

Dank an den Kirchenvorstand

Aktuell dürfen zwei Gruppen das Gemeindehaus nutzen. Eine Gruppe ist im „alten Neubau“ geblieben. „Unser Dank gilt von Herzen dem Kirchenvorstand, dem Pastor und allen, die diese Übergangslösung mittragen und möglich gemacht haben“, betont Julia Lichter. Auch ihren Kolleginnen sei sie dankbar für die Unterstützung.

Eine tolle Aktion

Kurz vor der Sommerschließzeit habe es einen „Umzugstag“ gegeben. „Wir waren mittags fertig und haben anschließend mit den Müttern und Vätern gegrillt. Viele hatten eigene Gerätschaften mitgebracht, dafür sind wir ihnen sehr dankbar. Es war wirklich eine tolle Aktion“, schwärmt sie. „Beim Einzug in die neuen Räume sind wir aber sicherlich noch einmal auf ihre Hilfe angewiesen.“ So ein Unterfangen sei generell nur möglich, wenn alle gut zusammenarbeiten.

Mindestens genauso gespannt wie die Eltern verfolgen die Kinder den Baufortschritt. Bagger und Kran im Garten, das sei schon faszinierend gewesen für die Kleinen. Manchmal haben sie sogar direkt am Fenster neben der Baustelle frühstücken können.

Raus auf eine Terrasse

Das Essen im Außenbereich wird künftig möglich sein, denn von dem angebauten Speiseraum wird es raus auf eine Terrasse gehen. Krippen- und Kindergartenkinder werden in dem Anbau mittags gemeinsam essen. „So bleibt der Kontakt weiterhin bestehen. Das erleichtert auch die Eingewöhnung, wenn die Krippenkinder in den Kindergarten wechseln müssen. Man kennt sich dann schon“, sagt Julia Lichter.

Ein Ende in Sicht

Es sei außerdem eine Freude zu sehen, wie engagiert die beteiligten Firmen arbeiten. „Auch der Austausch mit dem Architekturbüro Nordhoff ist sehr gut. Trotzdem freuen wir uns, dass ein Ende in Sicht ist und wir bald wieder in die neuen und alten, neu gestalteten Räume einziehen können“, so die Leiterin.


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