Rund 100 Teilnehmer im Saal Bürgermeisterkandidatin stellt sich den Bohmter vor

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Bürgermeisterkandidatin Tanja Strotmann (links) möchte die Wahl am 26. Mai 2019 gewinnen– hier mit Doris Beinker und Iris Seydel. Foto: Karin KemperBürgermeisterkandidatin Tanja Strotmann (links) möchte die Wahl am 26. Mai 2019 gewinnen– hier mit Doris Beinker und Iris Seydel. Foto: Karin Kemper

Bohmte. In das Landgasthaus Gieseke-Asshorn hatte die Bürgermeisterkandidatin Tanja Strotmann eingeladen, um sich den Bürgern vorzustellen. Bevor der offizielle Teil mit Musik (Sängerin Gudrun Kröger begleitet von Michael Schönemann) begann, fand die Frage: „Sind Sie mit der Teilnehmerzahl zufrieden“ eine eindeutige Antwort. Sie hieß „Ja“.

Strotmann meinte bei der Begrüßung, dass sie oft gefragt worden sei, wie viele Besucher sie erwarte. Das sei kaum einzuschätzen gewesen: 20 oder 30 – vielleicht 50, meinte sie. Gekommen waren schließlich rund 100 Personen. Der eindeutige Kommentar: „Das hatte ich nicht erwartet.“

Als Moderatorinnen übernahmen es Doris Beinker (Bissendorf-Holte) und Iris Seydel (Bad Rothenfelde) – beide ebenfalls in der Kommunalpolitik tätig –, Fragen nach Privatem und Beruf und dem, was sie bislang als Erste Gemeinderätin in Bohmte gemacht habe, zu stellen. Außerdem lagen auf den Tischen Karten, auf denen Fragen notiert werden konnten.

Erwähnung fand, dass Tanja Strotmann in keiner Partei Mitglied ist („Das hat sich nie ergeben“) und gemeinsam von CDU, Linken und Grünen unterstützt wird. Für die Aussage: „Wir wollen gemeinsam das Beste für Bohmte“ erntete sie spontanen Beifall.

Weit gefächert

Das Spektrum der Fragen, das die Zuhörer niederschrieben, war weit gefächert. Dazu gehörte: „Ziehen Sie nach Bohmte, wenn Sie die Wahl gewinnen?“ Die Antwort: „Derzeit finde ich die Fahrerin nach Rehden nicht schlimm, ich kann mir einen Umzug aber vorstellen.“ Weitere Stichworte waren das Bohmter Freibad („Lieber etwas Bestehendes in Schuss halten, als Neues zu machen“), der Containerhafen („Das hatte ich noch vor dem Freibad erwartet“) und die Verkehrssituation in Bohmte („Da habe ich kein Patentrezept in der Schublade“). Und wenn sie nicht gewählt werde, bleibe sie bis 2024 Erste Gemeinderätin.


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