Schwäne, Rehwild und Kraniche Tierisches Verhalten kündet vom Wittlager Herbst

Von Martin Nobbe

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Hunteburg/Bohmterheide. Es wird zwar merklich kälter im Wittlager Land, doch es bleibt mild. Der Herbst ist da, mit Sonnenstrahlen, Wind und kurzzeitigem Regen durchsetzt. Nebel sorgt auf den Straßen für schwierige Sichtverhältnisse. Verkehrsteilnehmer sollten in diesen Tagen die Schilder „Wildwechsel“ besonders ernst nehmen und Vorsicht walten lassen. Denn Rehwild ist in dieser Jahreszeit unberechenbar.

Der Herbst hat viele, tierische Gesichter. Schwäne , schwarz und weiß, vermittelten zwischen Hunteburg und Ochsenmoor den Eindruck, als führen sie in den Hafen ein.

Ein kleiner Trupp der letzten Kraniche machte nach Überfliegen des Wittlager Landes im Oppenweher Bruch unweit vom Moorhof Rast. Darunter auch ein Kranichpaar mit zwei Jungtieren. Ein seltener Anblick. Denn normalerweise erblickt bei Kranichen immer nur ein Küken das Licht der Welt.

Man sah sie noch nicht, aber ihr Ruf eilte ihnen schon voraus und plötzlich waren sie da. Immer wieder tauchten Kraniche aus allen Himmelsrichtungen auf und verschwanden in Richtung Wiehengebirge.

Auf den abgeernteten Felder in der Region gab es in den vergangenen Tagen für die Zugvögel Nahrung in Hülle und Fülle, die sie für ihren Weiterflug auch dringend benötigen. Im Rehdener Geestmoor und in anderen Bereichen hatte sich ein großer Trupp von Kranichen an Gewässern eingefunden, um neben fester Nahrung auch Flüssigkeit zu tanken.

Nichts schien die Zugvögel aus der Ruhe zu bringen. Bis plötzlich Bewegung in einen kleinen Trupp von Kranichen kommt. Wie auf ein geheimes Kommando hin setzte sich der Riesenschwarm in Bewegung. Auf ein Wiedersehen 2019 !


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