Essen für den guten Zweck Bohmter Förderverein zelebriert Thomas-Dinner mit Abba-Double

Von Christa Bechtel

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Bohmte. Mit 142 Gästen war das diesjährige Thomas-Dinner im Landgasthaus Gieseke-Asshorn in Bohmte bereits seit Wochen ausverkauft. Schließlich wollten alle für den guten Zweck essen. Nämlich für die örtliche Jugendarbeit, da der Förderverein „Thomas & Freunde“ jedes Jahr versucht, ein Viertel der Diakon-Stelle der St. Thomas Kirchengemeinde zu finanzieren.

Am 16. Februar 2012 wurde der Förderverein gegründet und gleich im Herbst fand das erste Thomas-Dinner statt – jetzt folgte die sechste Auflage. „Ich habe die Entwicklung ein bisschen beobachtet: Jedes Jahr mehr Leute, jedes Jahr müssen wir noch mehr Tische anbauen – dieses Jahr erstmals ausverkauft“, freute sich Kai-Fabien Rolf, der nicht nur die Begrüßung, sondern auch die Moderation übernahm und allen ein tolles Programm versprach.

Gute Entwicklung

Doch erst einmal hieß Julian Lipka, seit Februar Vorsitzender des Fördervereins „Thomas & Freunde“ die Gästeschar willkommen. Er engagiert sich nicht nur in der örtlichen Jugend, sondern auch in verschiedenen Gremien. Aber auch Pastor Hartmut Weinbrenner betonte: „Ich freue mich unheimlich über die Entwicklung, die unser Thomas-Dinner und der Förderverein genommen haben“.

Besondere Werbung machte er für den Leiter des Mediendienstes der Evangelischen Jugend Bramsche, Kai-Fabien Rolf, der zahlreiche Filme drehe, wie beispielsweise auch vom Konfi-Camp. Weiter zeigte der Geistliche seine Begeisterung, „dass wir immer junge Leute gewinnen konnten, um den Vorsitz des Fördervereins zu übernehmen.“ „Danke für das volle Haus“, unterstrich ebenfalls Hausherr Friedrich-Wilhelm Asshorn.

„Wir sind Kirche“

Sodann wurde der erste Gang „Herbstliche Salate im Dressing mit Gorgonzola-Birne, Speck-Chips und Nuss-Pesto“ serviert. Das erste Highlight kam in Form eines weißen Stuhls, der versteigert wurde. Aber ein ganz besonderer Stuhl, denn einige Jugendliche hatten sich kreativ entfaltet und ihn farbenfroh mit dem Slogan „Wir sind Kirche“ angemalt. Zudem sieht man dort einen Bibelspruch sowie das Evangelische Jugend-Zeichen Bohmte.

„Wir sind total stolz darauf, die Evangelische Jugend Bohmte zu sein, denn welche Gemeinde kann schon von sich behaupten, so viele ehrenamtliche Jugendliche zu haben, die in der Gemeinde, im Kirchenkreis, im Sprengel und der ganzen Landeskirche wiederzufinden sind“, hob Lena Sonnengrün hervor, die mit Lara Trentmann und Kai-Fabien Rolf die Versteigerung vornahm. Gestartet wurde mit 50 Euro – und in Fünf-Euro-Schritten wurde weiter bis 65 Euro geboten. Über den Stuhl freute sich Thomas Ruppel, Leiter der Marktdirektion der Wittlager Sparkassen, sodass das Unikat sein neues Zuhause in der Sparkasse Bohmte finden wird.

Abba-Cover begeistern Publikum

Schier aus dem Häuschen waren die Besucher nach dem zweiten Gang, als vom Institut für Musik der Hochschule Osnabrück Christian Tobias Müller, Yannik Gräf, Jessica Krüger und Rahel Antonia Wissinger ihnen den ersten Abba-Block servierten. Ganz im Outfit und mit der entsprechenden Choreografie der schwedischen Popgruppe zogen sie mit „Waterloo“ fulminant in den Saal ein. Jessica ist nicht nur eine gefragte Interpretin an renommierten Theatern, sondern war an diesem Abend bereits zum fünften Mal Gast des Thomas-Dinners. „Ich habe sehr schnell gemerkt, dass ich singen möchte“, gestand Nachwuchstalent Rahel Antonia Wissinger.

Abba ist einfach zeitlos – und wir haben gehört, dass hier von einigen eine große Nachfrage nach Abba war“, ging Jessica darauf ein, warum die Gruppe an diesem Abend ausschließlich mit Stücken der schwedischen Pop-Gruppe auftrat. So begeisterte das Quartett in drei Blöcken mit unvergessenen Hits wie „Voulez-Vous“, „Super Trouper“, „Gimme Gimme“, „Dancing Queen“, „Mamma Mia“, „The Winner Takes It All“ und zum Schluss natürlich „Thank You for the Music.“

Nebenbei genossen die Gäste weiterhin das exzellente Vier-Gänge-Menü. Zu später Stunde gab es noch die traditionelle Hutsammlung, bei der 1545 Euro für die Jugendarbeit erzielt wurden. Mit den Abba-Hits im Ohr und dem kulinarischen Genuss im Bauch machten sich die Besucher erst nach Mitternacht wieder auf den Heimweg.


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