Geschäfte per Handschlag Mit dem Viehmarkt klingt der Brockumer Markt aus

Von Heidrun Mühlke

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Brockum. Der traditionelle Viehmarkt am letzten Tag des Brockumer Marktes ist und bleibt ein Besuchermagnet. Trotz typischen Marktwetters - kalt, grau und etwas Nieselregen – schlängelten sich am Dienstag Menschenmassen an den Tieren vorbei.

Für Händler, Züchter und Kaufwillige, die auf der Suche nach Pferden, Eseln, Ziegen, Schafen, Enten, Gänsen, Hühnern oder Kaninchen, Meerschweinchen oder Kanarienvögeln waren, ist der Viehmarkt ein „Muss“. Das geflügelte Wort „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ bestätigt sich auch hier: wer gute Tiere kaufen will, muss ganz früh aufstehen. Dann boomt der Handel mit Pferden, Rindern und Kleintieren.

Per Handschlag

Gutmütig lassen sich die Tiere begutachten, dann wird mit dem Händler um einen guten Preis gefeilscht und das Geschäft am Ende mit dem typischen Handschlag besiegelt. Eingefleischten Viehmarkt-Besuchern fiel auf, dass in diesem Jahr wesentlich weniger Großtiere zum Verkauf angeboten wurden. „Die Auflagen des Veterinäramtes sind sehr streng geworden“, erklärte einer der Viehhändler. Und manches Geschäft wurde anschließend mit Flüssignahrung begossen.


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