Aktion der Landfrauen Erntekrone schmückt nun das Haus Elisabeth Bohmte

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Bohmte. Am vergangenen Samstag haben Landfrauen die Erntekrone 2018 auf dem Gelände der Landesgartenschau in Bad Iburg gebunden. Jetzt hängt die Krone im Bohmter Seniorenzentrum Haus Elisabeth.

Bereits seit dem Jahr 2002 binden die Landfrauen eine solche Erntekrone und überreichen sie an verschiedene Einrichtungen, so Annegret Westermann, die Bezirksvorsitzende Osnabrück. Jeweils im jährlichen Wechsel übernehmen die Landfrauenvereine aus der Osnabrücker Region diese Aufgabe. Das sind die Vereine Bersenbrück, Melle, Osnabrück und Wittage. 2018 waren also wieder die Wittager Landfrauen im Einsatz.

Vier Getreidesorten

„Die Erntekrone besteht aus Gerste, Tritikale, Weizen und Hafer“, erläutert Elsbeth Menke, Vorsitzende des Wittlager Landfrauenvereins. „Die Getreidearten kommen aus verschiedenen Orten im Altkreis Wittlage und symbolisieren die vier Jahreszeiten“.

Lang anhaltenden Trockenheit

Die Krone wurde zwar erst vor einigen Tagen gebunden, die Vorbereitungen haben aber schon vor vielen Wochen begonnen. Das Getreide muss ja schließlich angebaut und geerntet werden. Elsbeth Menke erinnerte daran, dass die diesjährige Ernte für viele Landwirte und ihre Familien infolge der lang anhaltenden Trockenheit nicht einfach war.

Die Lebensmittelversorgung

Die vergangenen Monate hätten vielen Bürgern vielleicht auch wieder ins Bewusstsein gerückt, dass die optimale Lebensmittelversorgung nicht selbstverständlich sei und auch von Faktoren abhänge, auf die die Menschen keinen Einfluss hätten, merkte Annegret Westermann an. Die Erntekrone ist also nicht nur ein Symbol des Dankes, sondern auch der Wertschätzung. Elsbeth Menke: „Wir Landfrauen kritisieren diese fehlende Wertschätzung von Lebensmitteln. Und wir kritisieren die Lebenmittelverschwendung“.

Einrichtung vorgestellt

Die Erntekrone hängt im Eingangsbereich des Hauses Elisabeth. „So lange, bis der Adventskranz angebracht wird“, so Elsbeth Menke. Annelie Dumann, Leiterin der Einrichtung, stellte das Haus den Gästen von den Landfrauenvereinen, kurz vor. Das Haus umfasst 144 Pflege- und Wohnplätze in 28 Ein- und 58 Zweibettzimmern. Dort leben nicht nur Senioren, sondern auch jüngere Menschen mit Beeinträchtigen. „Im November können wir den 25. Geburtstag feiern“, berichtete die Leiterin.


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