Reise der KFD-Frauen Ostercappelnerinnen wissen: Dresden ist eine Reise wert

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Ein Erinnerungsfoto auf den Stufen des Schlusses Pillnitz durfte auf der Dresdenfahrt der Ostercappelner KFD-Frauen nicht fehlen. Foto: Agnes MeyerEin Erinnerungsfoto auf den Stufen des Schlusses Pillnitz durfte auf der Dresdenfahrt der Ostercappelner KFD-Frauen nicht fehlen. Foto: Agnes Meyer

Ostercappeln. Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Dass dieses Sprichwort stimmt, erlebten 49 Frauen, die an einer Fahrt der katholischen Frauengemeinschaft (KFD) Region Ostercappeln, teilnahmen. Ziel war Dresden mit dem Umland.

Auf der Anreise machte der Bus Station in Leipzig, wo eine Stadtführung zum Programm gehörte. Dabei erfuhren die KFD-Frauen vieles über Musikerinnen, berühmte Schriftstellerinnen und Begründerinnen der Deutschen Frauenbewegung.

Sehenswürdigkeiten

In Dresden wurden der Zwinger, die Semperoper, die barocke Neustadt, die Gemäldegalerie Alte Meister (die weltweit bedeutendste Sammlung europäischer Malerei vom 14. bis Ende des 18. Jahrhunderts) sowie das Grüne Gewölbe mit einer Vielzahl herausragender Objekte besichtig . Dort befindet sich auch das filigrane Kunstwerk „Der Thron des Großmoguls Aureng-Zeb“. Wer sich diesen Namen wohl auf Dauer merken kann? Natürlich durfte auch eine Führung durch die Frauenkirche mit einer Orgelandacht nicht fehlen. Da die Semper Oper Sommerferien hat, wurde und ein Vivaldi Konzert „Die vier Jahreszeiten“ im Zwinger gehört und gesehen.

Festung Königstein

Der Weg der Reisegruppe führte weiter in die bizarr-romantische Felsenwelt des Elbsandsteingebirges mit vielen fantastischen Formationen und Aussichtspunkten. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Festung Königstein, eine der größten Bergfestungen in Europa, die inmitten des Elbsandsteingebirges auf dem gleichnamigen Tafelberg oberhalb des Ortes Königstein am linken Ufer der Elbe liegt. Nicht fehlen durfte ein Abstecher zum Schloss Pillnitz mit seiner beeindruckten Geschichte (das Stichwort Gräfin von Cosel, Mätresse von August dem Starken darf dabei ebenso wenig fehlen wie die berühmte Kamelie). Die Frauen aus dem Wittlager Land bedauerten, dass eine Dampferfahrt auf der Elbe mangels Wasser (51 Zentimeter Wassertiefe) nicht stattfinden konnte.

Käthe-Kollwitz-Haus

Auf dem weiteren Weg besichtigten sie das Käthe-Kollwitz-Haus in Moritzburg, in dem wir viel über ihr Leben und Wirken vermittelt wird. Zu sehen sind dort auch Originallithografien, Kohlezeichnungen und Radierungen von Käthe Kollwitz.

Auf dem Heimweg wurde Station in Meißen gemacht, um die dortigen Porzellanmanufaktur zu bestaunen und besichtigen. Über eines waren sich die KFD-Frauen einig: Sie freuen sich bereits jetzt auf die kommende Reise 2019.


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