24. Open Air vor Himmelfahrt 5000-Euro-Spende für das Café Malta in Hunteburg

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Über einen Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro, den das Team Hunteburger Open Air mitgebracht hatte, freut sich das Team der Malteser Hunteburg – stehend links Charlotte Hengelbrock. Foto: Malteser HunteburgÜber einen Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro, den das Team Hunteburger Open Air mitgebracht hatte, freut sich das Team der Malteser Hunteburg – stehend links Charlotte Hengelbrock. Foto: Malteser Hunteburg

Hunteburg. Wer hätte das bei der Premiere der Hunteburger Open-Airs (HOA) gedacht, dass das Konzept auch bei der 24. Auflage im Jahr 2018 bestens funktioniert – wenn auch mit einigen Veränderungen? Zwei Dinge stehen heute wie damals im Vordergrund: Spaß beim Feiern und die Spende für den guten Zweck.

Und sogar bei der Auswahl des guten Zwecks gab es anno 2018 eine Neuerung. Waren in der Vergangenheit in der Regel Projekte im Ausland unterstützt worden, zu denen Hunteburger eine direkte Beziehung hatten, so profitierte jetzt das Café Malta in Hunteburg. Beim Open Air am Tag vor Himmelfahrt hatten Charlotte Hengelbrock und Annette Middelberg den Besuchern erläutert, was das Café zu bieten hat. Es ist ein Angebot für Menschen mit leichter Pflegebedürftigkeit, das in den Räumen des Malteser Hilfsdienstes geschaffen wurde, um vor allem Senioren ein Mehr an Lebensqualität bieten zu können.

Kein Eintritt

Da für den Besuch des Festivals erstmals kein Eintritt genommen worden war, sondern Spenden erbeten wurden, wusste im Vorfeld niemand, auf welchen Betrag sich das Team der Hunteburger Malteser, das das Café betreut, würde einrichten können.

Auf die Folter gespannt

Die Spendenübergabe, zu der ein symbolischer Scheck gehörte, auf dem das HOA-Männchen nicht fehlen durfte, erfolgte am Standort der Malteser in Hunteburg, Am Wall 2. Nach der Begrüßung des Teams des Hunteburger Open Air stellten die Gastgeber die Frage: „Soll erst der offizielle Teil der Spendenübergabe erfolgen oder soll erst etwas Leckeres vom Grill serviert werden?“ Da ließ es sich das Open-Air-Team nicht nehmen, die Überraschung noch etwas hinauszuzögern.

Ehrenamtliche Arbeit

Während des gemütlichen Beieinanders wurde über den Verlauf des diesjährigen Festivals gesprochen und dass es trotz des Rückgangs des Vorstandes von zwölf auf vier Organisatoren eines der erfolgreichsten HOAs war. Wetter, Besucher, Bands und das neue Aufbau-Konzept haben demnach sehr gut harmoniert.

Schließlich war es dann (fast) soweit. Die Cousins Marco Witte und Simon Witte zögerten die Bekanntgabe des Betrags noch etwas heraus, sprachen das Engagement der beiden Vereine an und unterstrichen, wie wertvoll die gegenseitige Unterstützung ist. Beiden, so Witte, sei es wichtig, die ehrenamtliche Arbeit am Leben zu halten.

Sprachlosigkeit

Als dann der Scheck umgedreht wurde und die Zahl 5000 Euro zu sehen war, blickten die Gäste in sprachlose Gesichter des Malteser Teams. Simon Witte sagt: „Aus dem Raunen konnten wir entnehmen, dass sie mit einer wesentlich kleineren Summe gerechnet hatten und die Überraschung entsprechend groß war. Nach einem ausgedehnten Dankeschön und Lob an das Open-Air-Team durch Charlotte Hengelbrock, klang der Abend in geselliger Runde aus.


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