Initiative fordert: Lkw raus Verkehrsbelastung in Bohmte „dramatisch hoch“

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Bohmte. Die Interessengemeinschaft „Lkw raus aus Bohmte“ stellt nach drei Jahren intensiver Bemühungen um eine Verbesserung der Verkehrssituation in Bohmte fest: „Drei Jahre in unserer Interessengemeinschaft war für uns Initiatoren sehr interessant, widersprüchlich, lehrreich, aber auch enttäuschend.“

Sprecher Reinhard Buhl formuliert gemeinsam mit seinen Mitstreitern deutliche Kritik: „In vielen Gesprächen fragen Bürgerinnen und Bürger, warum sich die Politik in der Vergangenheit gegen eine neue Entlastungsstraße, beginnend an der Landesgrenze in Levern, der L 770, entlang am Grenzkanal und an den Windkraftanlagen vorbei zur B 51, entschieden hat. Dieses können uns nur die Verantwortlichen erklären. Können und wollen sie das?“ Ein Teil unserer politischen Vertreter sieht nicht die Notwendigkeit zu Veränderungen und gemeinsamen Handeln um die innerörtlichen Lkw Verkehrszahlen zu reduzieren.“

Die Initiative biete an, auch zukünftig, gemeinsam mit den politischen Vertretern und mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, ein Masterplan Verkehr für Bohmte zu erarbeiten und mitzuwirken.

Von der Interessengemeinschaft erhobene und angeregte Forderungen seien aber auf die lange Bank geschoben oder ignoriert worden.

Im Zusammenhang mit der Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie wurde die dafür geforderte Verkehrszählung 2015 durchgeführt. Die „dramatisch hohen Zahlen“ (12 500 Fahrzeuge bei 1200 Lkw) in der Ortschaft seien bestätigt worden. Buhl: „Doch die dramatisch hohe Verkehrsbelastung hat zu keiner Maßnahme oder Bewusstseinsänderung bei vielen Politikern geführt. Auch mehrere schwere Unfälle im Ort und an der Bushaltestelle an der Leverner Straße werden ignoriert.“

Bei der Forderung nach Erstellung eines Lärmaktionsplanes und entsprechender Maßnahmenpläne sei ein Lärmaktionsplan zwei Jahre zu spät erstellt worden.

Messungen der Feinstaub- und Stickoxidbelastung wurden nicht durchgeführt, so Buhl.

Die Forderung nach Tempo 30 km/h in drei Teilbereichen Wehrendorfer Straße in Höhe des Pflegeheims sowie Bremer Straße/Shared Space Bereich, Höhe Kindergarten und an der Bremer Straße Nord/Höhe Oberschule) wurde beantragt, vom Landkreis nicht unterstützt.

Die Interessengemeinschaft hofft auf weitere Unterstützung aus der Bevölkerung: „Ohne Mitarbeit kommen wir nicht weiter! Schreiben Sie Gedanken und Ideen hierzu per :Whats App: 0163 / 2889730 Lkw-raus-aus-Bohmte@outlook.de“.


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