Brunch für alle Generationen Markt der Möglichkeiten mit Infoständen in Hunteburg

Von Christa Bechtel

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Hunteburg. Ein leckeres Frühstück, das kaum einen Wunsch offen ließ, ein „Markt der Möglichkeiten, der Überraschendes und Wissenswertes an elf Informationsständen zum Thema „Familie & Freizeit“ bot, ein Vortrag und Line Dance waren die Zutaten zum Frühstücksbrunch für alle Generationen im Gasthaus Trentmann in Hunteburg.

Initiiert und organisiert hatte die beliebte Veranstaltung in dritter Auflage die Gleichstellungsbeauftragte und Mitarbeiterin des Familienbüros der Gemeinde Bohmte, Karin Helm, die gut 100 große und kleine Besucher begrüßen konnte. Das Motto in diesem Jahr: „begrüßen – beraten – begleiten“. Als Sponsor fungierte abermals das Kinderhaus Wittlager Land.

Komplett ausgebucht

„Wir sind ganz stolz, dass wir komplett ausgebucht sind“, freute sich Karin Helm über die immense Resonanz. Besonders begeistert zeigte sie sich: „Dass sich so viele Akteure bereit erklärt haben zu informieren. Das ist eine sehr große Palette an Informationen.“ Anschließend überbrachten Erste Gemeinderätin Tanja Strotmann und Ortsbürgermeister Thomas Rehme kurze Grußworte. „Was sie hier veranstaltet, das ist beileibe nicht gewöhnlich“, betonten beide unisono mit Blick auf Karin Helm und deren außerordentliches Engagement.

Die Freiwilligenagentur

Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ wurde dann das Familienbüro bzw. die Freiwilligenagentur der Gemeinde Bohmte durch Fachbereichsleiterin Alexandra Loesche-Uthbrok, Bettina Wanner und Karin Helm vertreten. Dagegen präsentierte das Diakonische Werk des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Bramsche, Sonja Kohmöller, Infos zur allgemeinen Sozialberatung, Schuldner- und Insolvenzberatung, aber auch zur Altersarmut auf dem Lande. Der Verein „Rundherum“ Bad Essen – Claudia Siefke, der weitere Standorte in Belm, Wallenhorst und Georgsmarienhütte hat, bietet nicht nur Schwangerenberatung, sondern auch psychologische Beratung. Das Europe Direct Informationszentrum vom Landkreis Osnabrück vertrat Michael Steinkamp, der herausstellte: „Dieses Büro ist eigentlich ein Netzwerk, was von der Europäischen Union geschaffen wurde, weil sie nicht in jedem Ort ein Büro eröffnen kann.“

Das Dorfhelferinnenwerk

Unter dem Motto „Wir sind für Sie da“ informierte Birgit Steinmeier vom Evangelischen Dorfhelferinnenwerk Niedersachsen Melle-Wittlage-Osnabrück darüber, wann und wie Dorfhelferinnen zum Einsatz kommen. Herbert Ludzay vom Sozialverband Deutschland und Erster Vorsitzender des Ortsverbandes Bohmte erklärte, wie wichtig eine Notfalldose ist.

Kindertagespflege Osnabrücker Land

Weiter wurde der Verein zur Kindertagespflege Osnabrücker Land durch die Zweite Vorsitzende Simone Hartung aus Bissendorf sowie Tanja Fürst, Tagesmutter aus Herringhausen vertreten. Sie offerierten den Kindern das Malen sowie Buttons ganz individuell gestalten. Von der Lebensmelodie Lemförde stellte Janne Hurdelbrink, die Atem-Sprech- und Stimmtherapeutin ist, ihr Konzept „Musikgarten“ vor. Ein musikalisches Früherziehungsprogramm, das die Kleinen sogleich testen konnten um festzustellen, welche Freude im gemeinsamen Singen, Musizieren und Tanzen liegt.

Kinderhaus Wittlager Land

Das Kinderhaus Wittlager Land vertraten Ann-Kathrin Märtin und Hilke Bünger, die sonst in den Schulen im Wittlager Land im Einsatz sind und nun die Kinder kreativ animierten. Vom Sozialdienst katholischer Frauen Bersenbrück klärte Vera Smekal, die im Fachbereich „Rechtliche Betreuung“ tätig ist, über den Bereich des Frauen- und Kinderschutzhauses auf, über Betreuungsvorsorge und stellte unter anderem die Beratung- und Präventionsstelle bei häuslicher Gewalt vor.

Vom Imkerverein Wittlage weilten der Erste Vorsitzende, Gerd-Udo Rausch aus Bohmte, und Willi Behner aus Hunteburg vor Ort, die sogar ein kleines Bienenvölkchen im Schaukasten mitgebracht hatten. Plakativ stellten sie weiter die Honigbiene, die Bienenleistung, aber auch wie Bienen den Honig machen vor.

Pflanzen und Stauden

Perfekt passte dazu der Vortrag „Was summt denn da?“ der Kräuterfrau

Inge Uetrecht aus Stemwede-Arrenkamp. Sie spürte nicht nur der Frage nach „Wozu brauchen wir die Bienen?“ und wie wichtig sie sind, sondern stellte auch Pflanzen und Stauden vor, mit deren Hilfe man Bienen „anlocken“ kann, damit sie nicht aussterben. So säten nach dem Vortrag Eltern mit ihren Kindern insektenfreundlichen Samen in Blumentöpfe, die die Kleinen natürlich mit nach Hause nehmen durften. Andere Gäste hatten dagegen die Möglichkeit, Samen in Tütchen mitzunehmen.

Und last, not least stellten aus der Gruppe Happy Feet Hunteburg einige Tänzerinnen mit ihrem Trainer Manfred Coors vor, dass man mit Line Dance fit bleibt. Alles in allem ein Frühstücksbrunch, der förmlich nach einer vierten Auflage ruft!


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