Schnäppchenjagd am Entenfang Lauer Sommerabend lockt zum Nachtflohmarkt nach Lembruch

Von Heidrun Mühlke

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Dicht an dicht flanierten die Besucher über den Flohmarkt am Lembrucher Entenfang, um nach Schnäppchen Ausschau zu halten. Foto: Heidrun MühlkeDicht an dicht flanierten die Besucher über den Flohmarkt am Lembrucher Entenfang, um nach Schnäppchen Ausschau zu halten. Foto: Heidrun Mühlke

Lembruch. Nach Herzenslust stöbern, handeln und kaufen konnten am Samstag vom Nachmittag bis in die späten Abendstunden hinein Flohmarktfreunde. Rund um den beleuchteten Entenfang zwischen Dümmer-Museum und dem Hotel Strandlust hatten Händler ihre Tische aufgebaut, hatten aussortierte Schätzchen die Chance, ein neues Zuhause zu bekommen.

LEMBRUCH.

An den vielen Ständen rund um den Entenfang in Lembruch hatten private Händler Bücher, Kleidung, Nippes, Kitsch, Nützliches und weniger Nützliches im Angebot. Die Atmosphäre war beschwingt und Schlager, die manch einer gerne mitsummte,

erklangen aus großen Boxen.

Breit gefächertes Angebot

„Der Flohmarkt hier hat ein ganz besonderes Flair“, erklärte eine Händlerin aus Holdorf, die mit ihren Kindern nach einer großen heimischen Aufräumaktion nun hinter einem gut gefüllten Tapeziertisch stand und von Barbiepuppen über Modellautos und zu klein gewordener Kinderkleidung auch Geschirr und eine ausrangierte Kaffeemaschine anbot. „Läuft!“, strahlte sie, als sie Omas Blumenvase in die Obhut des Käufers gab. Der freute sich gleichermaßen: „Nur zwei Euro – ein richtiger Schnapper!“

Strahlendes Lächeln

Es ist die fast unglaubliche Vielfalt, die unzählige Besucher und potenzielle Käufer zu dem Trödelmarkt unter dem alten Baumbestand rund um den Teich lockte. Kurioses, wie Engelsflügel aus schwarzen Federn, ein Hunde-Regenmantel oder Weihnachtsgurken im Schein der Lichterketten wechselten die Besitzer und zauberten jeweils auf beiden Seiten ein strahlendes Lächeln ins Gesicht.

Wer allerdings ernsthaft auf Schnäppchenjagd war, tat gut daran, schon am späten Nachmittag zum Nachtflohmarkt zu kommen, denn da hatten bereits die ersten Händler ihre Verkaufstische aufgebaut. Es ist eben ein altes Flohmarktgeheimnis: Der frühe Vogel fängt den Wurm.


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