„Hätte schlimmer kommen können“ Sturmtief entwurzelt Bäume im Wittlager Land

Von Hubert Dutschek, Martin Nobbe und Andreas Schnabel


Altkreis Wittlage. Am Tag danach wurde Sturm-Bilanz im Wittlager Land gezogen. Bohmtes stellvertretender Gemeindebrandmeister Robert Fortmann brachte es auf den Punkt: „ Es hätte schlimmer kommen können. Wir sind aus der Nummer ganz gut herausgekommen.“

Gewittertief „Nadine“sorgte im Altkreis Wittlage für einige Minuten Weltuntergangsstimmung und umgestürzte Bäume. Heftige Regenfälle sorgten dafür, dass viele Autofahrer zwischen Büscherheide und Hunteburg anhalten mussten. Gegen 17 Uhr am Donnerstag verdunkelte sich plötzlich der Himmel und ließ Regen herniederprasseln. Bäume hielten der Kraft des knapp 15-minütigen Sturms nicht stand und knickten ab.

Drehleiter vor Ort

Eine alte Linde war in Bohmte durch den heftigen Sturm umgefallen. Der morsche Baum stand direkt an der Fassade der „Alten Mühle“. Beim Umfallen beschädigten die Äste das Dach, sodass Regenwasser in die Wohnräume drang. Zum Glück hielt sich niemand an dem Buswartehäuschen am Bohmter Busbahnhof auf. Die Feuerwehrkräfte sicherten die Einsatzstelle ab, zerteilten den Baum mit der Motorsäge und beseitigten die Stücke. Die Drehleiter aus Bad Essen wurde angefordert, um die losen Teile des Daches abzutragen.

In Wittlage und Hüsede mussten ebenso umgestürzte Bäume beseitigt werden wie in Lockhausen und in Venne.

Gegen 19.05 Uhr rückte abends die Feuerwehr Hunteburg aus. Ein Baum lag auf der Fahrbahn der Reininger Straße und wurde beseitigt, bevor er größeren Schaden anrichten konnte.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN