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Kurze Wege sind wichtig für Interessierte Tag der Ehrenamtlichen in der HRS Bohmte mit Workshops für Engagierte

Um Spiele, die die Gemeinschaft fördern, ging es in einem Workshop beim Ehrenamtstag in Bohmte. Foto: Rainer WestendorfUm Spiele, die die Gemeinschaft fördern, ging es in einem Workshop beim Ehrenamtstag in Bohmte. Foto: Rainer Westendorf

Bohmte. „Stell dir vor, es ist Sturm, und keiner räumt auf.“ Mit diesem Spruch wirbt das Technische Hilfswerk (THW) für seine Arbeit. Diese Tätigkeit ist ehrenamtlich.

So wie das THW sind viele Organisationen, Vereine, Gruppen und Institutionen auf ehrenamtliche Kräfte angewiesen. Zum Ehrenamtstag 2012 hatten jetzt der Verein Kinderhaus Wittlager Land sowie die drei Wittlager Altkreisgemeinden in die Haupt- und Realschule Bohmte eingeladen. In den vergangenen Jahren fand die Veranstaltung im Haus Sonnenwinkel auf dem Essener Berg statt. 2013 soll Ostercappeln Gastgeber sein, so Fachdienstleiterin Ellen Schewski.

Die Ausgangsidee des Ehrenamtstages: „Wir wollten Themen suchen, die das Ehrenamt stärken können“, berichtet Jörg Christian Lindemann vom Kinderhaus Wittlager Land. Daraus hat sich dann der Ehrenamtstag in der heutigen Form entwickelt. Im Mittelpunkt stehen Workshops. Ziel ist es dabei, ehrenamtlich Tätigen eine praxisnahe Unterstützung für den Arbeitsalltag zu geben. Themen der Workshops waren unter anderem Kinderschutz – Rahmenbedingungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Spiele, die die Gemeinschaft fördern, sowie Wege ins Ehrenamt.

Wo gibt es Ehrenamtslotsen? Wo und wie kann ich mich engagieren? Was bedeutet Ehrenamt überhaupt. Diese und andere Fragen beantworteten die Ehrenamtslotsin und Bad Essener Gleichstellungsbeauftragte Ann Bruns, Michaela Walter vom Kinderhaus Wittlage und Jutta Anton vom Verein Starkes Dorf aus Ostercappeln.

„Ganz wichtig sind kurze Wege“, so die Teilnehmer des Workshops. Wer mitwirken will und Interesse hat, braucht kompetente Ansprechpartner vor Ort. Die Wege ins Ehrenamt müssen unkompliziert und leicht zu gehen gestaltet sein, um genügend Interessierte für die Übernahme einer Aufgabe zu gewinnen.

„Und wo bleibe ich?“ In einem weiteren Workshop ging es um die ehrenamtlich Tätigen selbst. Schließlich braucht – wer sich in und für die Gemeinschaft engagiert – auch Freiräume, um Kraft zu tanken.


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