Thema: Nährstoffreduzierung Dümmerbeirat besucht Einzugsgebiet im Wittlager Land

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Mitglieder des Dümmerbeirats besichtigten auf einer Rundfahrt im Altkreis Wittlage auch eine renaturierte Strecke des Wimmer Bachs. Foto: UnterhaltungsverbandMitglieder des Dümmerbeirats besichtigten auf einer Rundfahrt im Altkreis Wittlage auch eine renaturierte Strecke des Wimmer Bachs. Foto: Unterhaltungsverband

Altkreis Wittlage. Mitglieder des Dümmerbeirates haben auf Einladung des Unterhaltungsverbandes (UHV) Nr. 70 Obere Hunte das Einzugsgebiet des Dümmers im Altkreis Wittlage besucht und dabei einen Einblick in Maßnahmen zur Dümmersanierung des Verbandes erhalten.

Nach einer kurzen Begrüßung auf dem Gelände des UHV in Rabber besichtigte der Dümmerbeirat die 2017 renaturierte Strecke am Wimmerbach in der Nähe der Ippenburg. Gewässerkoordinatorin Ingrid Vörckel erläuterte die Maßnahme vor Ort und stellte dabei die nährstoffreduzierenden Elemente in den Vordergrund.

Ökologischer Zustand verbessert

So wurden links und rechts des Gewässers Sekundärauen geschaffen, die Nährstoffe aus Abschwemmungen und Dränagen zunächst aufnehmen. Die erhöhte Verweildauer des nährstoffreichen Wassers außerhalb des Gewässers führt dazu, dass bereits hier durch Versickerung und Aufnahme der Nährstoffe durch Pflanzen die Phosphatkonzentration gesenkt werden kann. Außerdem wurde durch die Maßnahme der Hochwasserrückhalt deutlich erhöht und der ökologische Zustand des Gewässers verbessert.

Klärteiche in Hitzhausen

Im Anschluss besichtigte der Dümmerbeirat die ehemaligen Klärteiche der Ortschaft Hitzhausen. Hier soll eine Art Sandfang errichtet werden, der insbesondere bei Hochwasser Sandfrachten aufnehmen soll, die mit Phosphat belastet sind. Die Maßnahme soll im Rahmen der Förderrichtlinie Seensanierung umgesetzt werden. Ein entsprechender Förderantrag wurde bereits gestellt.

Plan Großschilfpolder

Nach einem Zwischenstopp an der Hunte zwischen Bohmte und Hunteburg, wo der Planungsstand der Hunte-Renaturierung vorgestellt wurde, besichtigte der Dümmerbeirat zum Abschluss die Flächen, auf denen derzeit der Großschilfpolder vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz geplant wird.


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