Ortsräte unterstützen Anschaffung Drei Defibrillatoren für Bohmte und Hunteburg

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Ein Defibrillator, den auch Laien gut bedienen können, kommt zum Einsatz, um durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, das häufig zum Herzstillstand führt, zu beenden. Foto: Karin KemperEin Defibrillator, den auch Laien gut bedienen können, kommt zum Einsatz, um durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, das häufig zum Herzstillstand führt, zu beenden. Foto: Karin Kemper

Bohmte/Hunteburg. Die Überschrift des Projektes, das sich gleichermaßen die Ortsräte in Hunteburg und Bohmte auf die Fahnen geschrieben haben, irritiert. Es lautet nämlich „Hunteburg schockt“ beziehungsweise „Bohmte schockt“.Die Erklärung ist einfach.

Was verbirgt sich dahinter? Die Erklärung ist einfach. Es ist geplant, insgesamt drei Defibrillatoren (Defis) anzuschaffen und sie so in den beiden Ortschaften zu platzieren, dass sie möglichst zentral und gleichzeitig sicher sowie bei Bedarf erreichbar sind.

Gute Idee weiterverfolgt

Zur Vorgeschichte: In einer Arbeitsgruppe, die sich mit der Dorfentwicklungsplanung befasste, war die Idee entstanden, dass Defibrillatoren angeschafft und an öffentlichen Plätzen angebracht werden sollten. Erste Gemeinderätin Tanja Strotmann in der Ortsratssitzung in Hunteburg: „Und obwohl keine Förderung im Rahmen der Dorfentwicklung möglich war, wurde das Projekt nicht zu den Akten gelegt.“ Das wiederum führt jetzt dazu, dass in Bohmte voraussichtlich zwei Geräte und in Hunteburg eines installiert werden.

In Hunteburg erfüllt das Altenheim St. Agnes die Kriterien gut zugänglich und trotzdem geschützt zu sein. In Bohmte sollen die beiden Defibrillatoren im Frei- beziehungsweise Hallenbadbereich sowie in der katholischen Kirche zu finden sein.

Anschaffungskosten

Die erheblichen Anschaffungskosten tragen zwei örtliche Banken mit 3000 Euro mit. Ein Gerät wird vom Energieversorger Innogy gesponsert. Die Finanzierungslücke übernehmen die beiden Ortsräte aus ihren Etats – Hunteburg ist mit 700 Euro, Bohmte mit 1300 Euro dabei. die jeweiligen Beschlüsse erfolgten einstimmig.

Markus Helling vom Ortsrat Hunteburg sagte: „Das kann man nur unterstützen, das steht uns allen gut zu Gesicht.“ Ortsbürgermeister Norbert Kroboth ergänzte: „Danke, dass das so unkompliziert gelöst werden konnte.“ Er verwies darauf, dass eine Beschilderung, die im Ernstfall zu dem unter Umständen lebensrettenden Gerät führt, ebenfalls von Bedeutung ist.

Lebensrettend

Im Bohmter Ortsrat äußerte Bodo Lübbert: „Das ist ein Superaspekt so etwas anzuschaffen. Der Defibrillator ist dann lebensrettend, wenn man schnell drankommt.“ Ortsbürgermeister Thomas Rehme forderte: Wir sollten uns einen Ruck geben und der Investition zustimmen, zumal wir Geld in der Ortsratskasse haben.“

Thomas Gerding, der selbst beim DRK aktiv ist, verwies auf einen weiteren wichtigen Aspekt: „Wir sollten Schulung zum Umgang mit dem Defibrillator anbieten, damit mögliche Helfer keine Angst haben, das Gerät zum Einsatz zu bringen.


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